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Sechs Lieder für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Word count: 246

Song Cycle by Friedrich Carl Weigmann (1869 - 1939)

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1. Neig', schöne Knospe, dich zu mir


Neig' [schöne]1 Knospe, dich zu mir,
Und was ich bitte das tu' mir!
Ich will dich [pflegen und]2 halten;
[Du sollst bei mir erwarmen
Und sollst in meinen Armen
Zur]3 Blume dich entfalten.


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1 Quilter: "schön' "
2 M. Hauptmann: "pflegen, will dich"
3 M. Hauptmann: "Bei mir sollst du erwarmen, in meinen Armen;/ Bei mir sollst du zur"

2. Frühlingslied


Schau' ich der Mädchen holde Schaar
 . . . . . . . . . .

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3. Lied


Mein Herz das ist so froh und frei
 . . . . . . . . . .

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4. Die Flamme


Frei empor
Lodre die Flamme,
Und ob sie zerstöre,
Und ob sie vernichte,
Die Flamme der Liebe  -- 
Des Genius Flamme  -- 
Die Flamme der Freiheit! 

Und ob der Trunkenen viele
Hinein sich stürzen
Und taumeln und sie verdunkeln,
Die Welt an ihr irr wird  -- 

Sie war doch die Sehnsucht,
Sie ist die Erfüllung,
Und weit hinaus reinigt
Ihr Feuer die Welt. 


Confirmed with Gedichte, Berlin: Wilhelm Herk, 1888. Appears in Freie Rhythmen, page 159.


5. Amsel, wie magst du so lange schlagen


Amsel, wie magst du so lange schlagen,
Die Dämmrung zu stören! 
Flieg' weiter hinaus, mir weckst du nur Klagen,
Mich quält's dich zu hören.

Amsel, wie magst du so tödlich singen
Vom Lebensbronnen! 
Und mir will nichts die die Genesung bringen,
All meine Kraft ist zerronnen. 

Amsel, ich weiß nicht, wohin ich mich rette
Vor deinem Gesange
Und dann vor des Frühlings Blumenkette,
Vor all dem Lebens- und Liebesdrange!


Confirmed with Cotta'scher Musen-Almanach für das Jahr 1898, achter Jahrgang, ed. by Otto Braun, Stuttgart: Nachfolger, J. G. Cotta'sche Buchhandlung, 1898, pages 240 - 241.


6. Dir zu eröffnen mein Herz verlangt mich


Dir zu eröffnen 
mein Herz verlangt mich;
Hört' ich von deinem, 
darnach verlangt mich;
Wie blickt so traurig 
die Welt mich an!

In meinem Sinne 
wohnet mein Freund nur,
Und sonsten keiner 
und keine [Feindspur]1.
Wie Sonnenaufgang 
ward mir ein Vorsatz!

Mein Leben will ich 
nur zum Geschäfte
Von seiner Liebe 
[von heut an]2 machen.
Ich denke seiner, 
mir [blutet's]3 Herz.

Kraft hab' ich keine 
als ihn zu lieben,
So recht im Stillen.
Was soll das werden!
Will ihn umarmen 
und kann es nicht.


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1 Schumann: "Feindesspur"
2 omitted by Schumann.
3 Schumann: "blutet das"

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