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Fünf Frühlingslieder von Uhland

Word count: 188

by Conradin Kreutzer (1780 - 1849)

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1. Frühlings-Ahnung


O sanfter, süsser Hauch!
[Schon]1 weckest du wieder
Mir Frühlingslieder,
Bald [blühen]2 die Veilchen auch.


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Confirmed with: Uhlands Werke, Erster Teil, Gedichte, herausgegeben von Adalbert Silbermann, Berlin, Leipzig, Wien, Stuttgart: Deutsches Verlagshaus Bong & Co., [no year], page 39.

1 Lang: "Wie"
2 Kahn: "blühn"

2. Frühlingsglaube


Die [linden]1 Lüfte sind erwacht,
Sie säuseln und [weben]2 Tag und Nacht,
Sie schaffen an allen Enden.
O frischer Duft, o neuer Klang!
Nun, armes Herze, sey nicht bang!
Nun muß sich Alles, Alles wenden.

Die Welt wird schöner mit jedem Tag,
Man weiß nicht, was noch werden mag,
Das Blühen will nicht enden.
Es blüht das fernste, tieffste Thal.
Nun, armes Herz, vergiß der Qual!
Nun muß sich Alles, Alles wenden.


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Confirmed with Deutscher Dichterwald. von Justinus Kerner, Friedrich Baron de la Motte Fouqué, Ludwig Uhland und Andern. Tübingen in der J. F. Heerbrandt'schen Buchhandlung. 1813, page 5; and with Gedichte von Ludwig Uhland. Stuttgart und Tübingen in der J. G. Cotta'schen Buchhandlung. 1815, page 54.

1 Klein: "lauen"
2 some prints convey a read error: "wehen"

3. Frühlingsruhe


[O legt mich nicht ins dunkle Grab]1,
Nicht unter die grüne [Erd']2 hinab!
Soll ich begraben sein,
[Lieg' ich]3 in's tiefe Gras hinein.
 
In Gras und Blumen [lieg']4 ich [gern]5,
Wenn eine Flöte tönt von fern
Und wenn hoch obenhin
Die hellen Frühlingswolken ziehn.


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Confirmed with Gedichte von Ludwig Uhland, Stuttgart und Tübingen: in der J.G. Cotta'schen Buchhandlung, 1815, page 55

1 According to Challier's Grosser Duetten-Katalog, one of the settings by Holländer or Schorch begins "O legt mich nicht ins kühle Grab"
2 Lang: "Erde"
3 Lang: "legt mich"
4 Medtner: "liegt' "
5 Lang: "so gern"

4. Frühlingsfeier


Süßer, goldner Frühlingstag!
Inniges Entzücken!
Wenn mir je ein Lied gelang,
Sollt' es heut' nicht glücken?

Doch warum in dieser Zeit
An die Arbeit treten?
Frühling ist ein hohes Fest:
Laßt mich ruhn und beten!


5. Lob des Frühlings


Saatengrün, Veilchenduft, 
Lerchenwirbel, Amselschlag, 
Sonnenregen, linde Luft! 

Wenn ich solche Worte singe, 
Braucht es [dann]1 noch großer Dinge, 
Dich zu preisen, Frühlingstag?


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Confirmed with Gedichte von Ludwig Uhland, J.G.Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart und Tübingen, 1815, page 56.

1 Marx: "da"

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