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Lieder des Herzens und der Natur, für eine Singstimme mit Pianoforte

Word count: 587

Song Cycle by Franz Adolf Succo (1802 - 1879)

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1. Nach einem alten Liede [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

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Was ich liebe, weiß nur ich. 
Ob er blond sei, oder bräunlich?
Ob er scherzhaft, oder peinlich?
Fragt umsonst die Neugier mich,
Was ich liebe, weiß nur ich. 

Wo ich liebe, weiß nur ich.
Ob in Hütten, ob in Lauben
Wir uns Küss' auf Küsse rauben?
Fragt umsonst die Neugier mich.
Wo ich liebe, weiß nur ich. 

Wie ich liebe, weiß nur ich.
Ob ich ihn zum Sclaven bilde?
Ob die Fessel ich vergülde? 
Fragt umsonst die Neugier mich.
Wo ich liebe, weiß nur ich.  

Wann ich liebe, weiß nur ich.
Ob am Abend, ob am Morgen?
Ob die Nacht uns hält verborgen?  
Fragt umsonst die Neugier mich.
Wann ich liebe, weiß nur ich. 

Schweigen, das ist Liebespflicht.
Was mit immer regem Triebe,
Wo, und wie, und wann ich's liebe?
Sag' ich oft mir selber nicht!
Schweigen, das ist Liebespflicht.


Confirmed with Klamer Eberhard Karl Schmidt's Leben und auserlesene Werke, erster Band, Stuttgart und Tübingen: J. G. Cotta'schen Buchhandlung, 1826, pages 316 - 317.


Submitted by Melanie Trumbull

2. Über's Meer

Language: German (Deutsch)

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Über's Meer meine Grüsse
 . . . . . . . . . .

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3. Zu deinen Füssen will ich ruh'n [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission


Zu deinen Füßen will ich ruhn,
Und dir in's Auge schaun,
Die blaue Nacht mag leise nun
Auf uns herniederthaun,
Schon tauchet aus dem stillen See
Des Mondes Bild empor,
Und kühner streift das scheue Reh
Durch Wald und Wiesenmoor.

Mein Haupt laß ruhn auf deinem Schooß,
Da ruht es sanft und weich.
Wie ist der Himmel weit und groß,
Wie ist die Erde reich!
Der schönste Stern in blauer Nacht,
Der schönste Stern bist du,
In deines Lichtes sanfter Pracht
O gönne mir die Ruh!

An deinem Herzen laß mich ruhn
Nur kurze, seelge Zeit!
Kein Lauscher kündet unser Thun,
Die Welt ist traumgefeit.
An deinen Lippen laß mich ruhn,
Eh noch die Nacht verglimmt,
Bis unsre Seele träumend nun
In Seeligkeit verschwimmt!


Confirmed with Otto Roquette, Liederbuch, Stuttgart und Tübingen: J.G. Cotta’scher Verlag, 1852, pages 65-66


Submitted by Sharon Krebs [Guest Editor]

4. Sonntag [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

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Die Nacht war kaum verblühet,
Nur eine Lerche sang
Die stille Luft entlang.
Wen grüßt sie schon so frühe?

Und draußen in dem Garten
Die Bäume übers Haus
Sahn weit ins Land hinaus,
Als ob sie wen erwarten.

In festlichen Gewanden
Wie eine Kinderschar,
Tauperlen in dem Haar,
Die Blumen alle standen.

Ich dacht: ihr kleinen Bräute,
Was schmückt ihr euch so sehr? -
Da blickt' die eine her:
"Still, still, 's ist Sonntag heute.

Schon klingen Morgenglocken,
Der liebe Gott nun bald
Geht durch den stillen Wald."
Da kniet ich froherschrocken.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

5. Mondlied [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Moon song", copyright © 2014, (re)printed on this website with kind permission


Der Tag war laut, still ist die Nacht,
Und hell der Mond am Himmel wacht;
Was mag der Bleiche hüten?
Nicht Geld, nicht Gold, nicht irdisch Gut,
Er hält in seiner treuen Hut 
Des Herzens heil'gen Frieden.

Er scheint auf Berge, scheint auf's Thal,
Scheint auf die Wälder allzumal,
Scheint auf die stillen Seeen,
Er scheint tief in das Herz hinein
Und leis stellt sich das Heimweh ein 
Mit seinen süßen Wehen.


Confirmed with Natur und Frieden von Theobald Kerner, Frankfurt a. M., Literarisch Anstalt (J. Rütten), 1859, pages 39-40.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

6. Ich stand auf Berges Halde [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Ich stand auf Berges Halde,
[Als heim die Sonne ging]1,
Und sah, wie überm Walde
Des Abends Goldnetz hing.

Des Himmels Wolken tauten
Der Erde Frieden zu,
Bei Abendglockenlauten
Ging die Natur zur Ruh'.

Ich sprach: «O Herz, empfinde
Der Schöpfung Stille nun,
Und schick' mit jedem Kinde
Der Flur dich auch, zu ruhn.»

Die Blumen alle schließen
Die Augen allgemach,
Und alle Wellen fließen
Besänftiget im Bach.

Nun hat der müde Silfe
Sich unters Blatt gesetzt,
Und die Libell' am Schilfe
Entschlummert taubenetzt.

Es ward dem goldnen Käfer
Zur Wieg' ein Rosenblatt;
Die Herde mit dem Schäfer
Sucht ihre Lagerstatt.

Die Lerche sucht aus Lüften
Ihr feuchtes Nest im Klee,
Und in des Waldes Schlüften
Ihr Lager Hirsch und Reh.

Wer sein ein Hüttchen nennet,
Ruht nun darin sich aus;
Und wen die Fremde trennet,
Den trägt ein Traum nach Haus.

Mich fasset ein Verlangen,
Daß ich zu dieser Frist
Hinauf nicht kann gelangen,
Wo meine Heimat ist.


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Confirmed with Friedrich Rückert, Gedichte, Auswahl des Verfassers. Einundzwanzigste Auflage, Frankfurt am Main: Sauerländer, 1884, page 25.

1 Hauptmann: "Als Sonn' hinunter ging"

Submitted by Emily Ezust [Administrator] and Melanie Trumbull

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     - Emily Ezust

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