[Drei] Lieder und Gesänge für 1 Singstimme mit Pianoforte

Song Cycle by Robert Fischhof (1856 - 1918)

Word count: 227

1. Der Wirthin Töchterlein [sung text not yet checked]

Es zogen drei Bursche wohl über den Rhein,
bei einer Frau Wirthin da kehrten sie ein.
"Frau Wirthin, hat sie gut Bier und Wein?
Wo hat sie ihr schönes Töchterlein?"

"Mein Bier und Wein ist frisch und klar,
mein Töchterlein liegt auf der Todtenbahr'."
Und als sie traten zur Kammer hinein,
da lag sie in einem schwarzen Schrein.

Der Erste schlug den Schleier zurück
und schaute sie an mit traurigem Blick:
"Ach lebtest du noch, du schöne Maid!
Ich würde dich lieben von dieser Zeit!"

Der Zweite deckte den Schleier zu
und kehrte sich ab und weinte dazu:
"Ach, daß du liegst auf der Todtenbahr'!
Ich hab' dich geliebt so manches Jahr!"

Der Dritte der hub ihn wieder sogleich
und küßte sie auf den Mund so bleich:
"Dich liebt' ich immer, dich lieb' ich nocht heut'
und werde dich lieben in Ewigkeit!"

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "La jeune enfant de l'aubergiste", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission

Confirmed with Gedichte von Ludwig Uhland, Stuttgart: Fr. Henne, 1840. Appears in Balladen und Romanzen, page 237.


Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Melanie Trumbull

2. Blühender Schnee schimmert an Hecken [sung text not yet checked]

Blühender Schnee schimmert an Hecken
 . . . . . . . . . .

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  • by Anonymous / Unidentified Author

3. Dann klopf' nur an's Fenster [sung text not yet checked]

[Dann]1 klopf' nur an's Fenster,
Und klopfe nur sacht,
Das Dorf liegt im Schlafe
Und still ist die Nacht.

Dann klopf' nur an's Fenster,
Dreimal oder vier,
Ich hör' dich im Schlafe
Und komme zu dir.

Der Garten ist ruhig,
Der Mond ist so blank,
Komm sacht heute Nacht,
Komm den Steig nur entlang.

Da stehet die Weide,
Darunter ein Stein,
Laß schau'n uns am Himmel
Den flimmernden Schein.

Laß plaudern uns zärtlich,
So heimlich und sacht,
Und Niemand zum Zeugen
Als Mondschein und Nacht.

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1 Eyken: "Drum"; further changes may exist not noted above.

Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]