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Drei Lieder

Word count: 248

by Conradin Kreutzer (1780 - 1849)

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1. Das Mühlrad [ sung text checked 1 time]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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In jenem Thal dort unten
da geht ein Mühlenrad,
mein Liebchen ist verschwunden,
das dort gewohnet hat.

Sie hat die Treue versprochen,
gab mir einen Ring dabei.
Sie hat die Treue gebrochen,
das Ringlein sprang entzwei.

Ich möcht’ als Spielmann reisen
wohl in die Welt hinaus,
und singen meine Weisen
und zieh’n von Haus zu Haus.

Ich möcht’ als Reiter fliegen
wohl in die blut’ge Schlacht,
an stillem Feuer liegen
einsam bei kühler Nacht.

Ich hör ein Mühlrad gehen,
und weiß nicht, was ich will—
ich möcht’ am liebsten sterben,
dann wär’s auf einmal still.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

2. Hohe Liebe [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG FRE SPA

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Authorship


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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , "Exalted love", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Amour sublime", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Wilson Hidalgo) , copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission


In Liebesarmen ruht ihr trunken,
Des Lebens Früchte winken euch;
Ein Blick nur ist auf mich gesunken,
Doch bin ich vor euch allen reich.

Das Glück der Erde miss ich gerne
Und blick, ein Märtyrer, hinan,
Denn über mir in goldner Ferne
Hat sich der Himmel aufgetan.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

3. Siegesbotschaft im J. 1818 nach der Schlacht bey Waterloo [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Es war so trübe, dumpf und schwer,
Die schlimme Sage schlich umher,
Sie krächzte, wie zur Dämmerzeit
Ein schwarzer Unglücksvogel schreit.

Die schlimme Sage schlich im Land
Mit schnöder Schattenbilder Tand,
Sie zeigte Zwietracht und Verrat,
Zernichtung aller edeln Saat.

Des Bösen Freunde trotzen schon,
Sie lachen hämisch, sprechen Hohn,
Die Guten stehen ernst und still
Und harren, was da werden will.

Da schwingt sich's überm Rhein empor
Und bricht den düstern Wolkenflor:
Ist's stolzer Adler Sonnenflug?
Ist's tönereicher Schwäne Zug?

Es rauscht und singt im goldnen Licht:
Der Herr verläßt die Seinen nicht,
Er macht so Heil'ges nicht zum Spott.
Viktoria! mit uns ist Gott!


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

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