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Dichtungen [incomplete]

Word count: 615

Song Cycle by Nikolas Kraft (1778 - 1853)

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1. Wenn die Blumen nun kommen [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Wenn die Blumen nun kommen 
Im fröhlichen May,
Dann kommen die Lieder,
Kommt alles, alles wieder, -- 
Doch eines, ach eines, das ist vorbey!
Das eine, das weiß ich wohl, wie es heißt,
Doch kann ich's nicht, will ich's nicht nennen,
Denn hold mir war es zu allermeist,
Und will mich nun gar nicht mehr kennen.
Du Nachtigall, flöte so süße doch nicht
Aus deinen blühenden Zweigen,
Wir schwillt, mir bricht
Das Herz vor der Lieder Schwellen
Und Neigen Ach flöte so nicht; -- 
Denn die Blumen die kommen 
Und auf Wolken geschwommen 
Der blühende May,
Und das eine, das süßeste eine, 
O wehe, vordem das meine! 
Das ist vorbey.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

2. Das Schwert an der Seite [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

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Das Schwert an der Seite, 
Die Leier zur Hand! 
Wohl lockt in der Weite
Manch liebliches Land; 
Wohl winken Gestalten 
Von Helden dir zu; 
Vertrau ihrem Walten, 
Entstrebe der Ruh'! 

Was wolltest du zagen? 
Bist rüstig belebt. 
Vermagst ja zu wagen,
Wo Schwachsinn erbebt,
Vermagst ja, zu singen 
Manch kräftiges Lied;
Viel kann er erringen,
Den Muse durchglüht.

Und ob dich verkennen 
Die Thoren umher,
Im Busen doch brennen 
Dir Flammen so hehr.
Nie glänzet dem Matten 
Das Sonnenlicht frei,
Leicht ziehen die Schatten 
Dem Kühnen vorbei.


Confirmed with Deutsche Poesie von den Romantikern bis auf die Gegenwart, Zweite Ausgabe, ed. by Otto Hellinghaus, Freiburg im Breisgau, Herdersche Verlagshandlung, 1882, page 44.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

3. Grün in Busch und Kraute [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission


Grün in Busch und Kraute
  Steht mein Hüttendach.
  Zittherklang, der traute,
  Ist dort immer wach,
  Spielt auch nach Gefallen
  Wohl bergab, bergauf,
  Mit der Lüfte Wallen,
  Mit der Quellen Lauf.
 
Oft, o süß Begegnen!
  Trifft er Nachtigall
  In dem nahgelegnen
  Hain am Wasserfall.
  Dann ergeht ein Klingen
  Freud’ger Liebesscherz,
  Immer höh’res Ringen,
  Immer süßrer Schmerz.
 
Oft, wie fern von Leuten
  Auch die Wohnung sey,
  Kommt ein munteres Läuten
  Uns zum Spiel herbey.
  Von den Herden klingt es,
  Von der Alpe dort,
  Und neugierig dringt es
  Bis an diesen Ort.
 
Trauter Spielgeselle
  Meinem Zittherklang,
  Spricht es fein und helle
  Manche Stunde lang,
  Will von den Geschichten
  Unten auf der Flur
  Mancherley berichten,
  Halb vernehmlich nur.
 
Zittherklang, begleite,
  Was der Tändler sprach,
  Doch in seine Weite
  Folg ihm nimmer nach.
  Oft, wenn aus den Wäldern
  Er bergunter glitt,
  Sprach er: "Komm zu Feldern
  Meiner Heimath mit."
 
Laß dich nicht betriegen,
  Du, von mir erwählt,
  Wenn er schöne Lügen
  Aus der Welt erzählt!
  Bleib zu allen Tagen
  Fromm bey mir allein;
  Hat er was zu sagen,
  Kommt er wohl herein.


Confirmed with Gedichte von Fridr. Baron de la Motte-Fouqué, Neueste Auflage, Wien: Bey B. Ph. Bauer, 1816, pages 91-93


Submitted by Sharon Krebs [Guest Editor]

4. Dunkel heimlich angezogen

Language: German (Deutsch)

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Dunkel heimlich angezogen
 . . . . . . . . . .

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5. Bergt es nicht, geliebte Blicke [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission


Bergt es nicht, geliebte Blicke,
  Daß mich Eure Huld verläßt.
  Wie auch Lieb' es immer schicke,
  Bleibt sie doch ein ewig Fest.
 
Was verschwand, ist doch gewesen,
   Nie Gewes'nes wird doch seyn,
  Und zu ew'ger Lust erlesen,
  Wallt vorüber jede Pein.
 
Bergt es nicht, Ihr süßen Augen,
  Birg' es nicht, du süßer Mund.
  Müßt nun so zu Bothen taugen,
  Thatet einst mir andres kund.
 
Ach vorüber, schon vorüber
  Dieser Stunden kurzes Glühn!
  Wolken wandern tiefer, trüber,
  Blumen woll'n noch kaum erblühn.
 
Blumen, mag's Euch wer verdenken?
  Wolken, nein, ich klage nicht.
  Blum' und Wolke muß sich kränken;
  Denn es flieht das schönste Licht.
 
Bald entschwunden, wie entsprossen,
  Schließt Vergängliches den Lauf.
  Mir im Äußern zugeschlossen,
  Wacht das Licht im Innern auf.


Confirmed with Gedichte von Fridr. Baron de la Motte-Fouqué, Neueste Auflage, Wien: Bey B. Ph. Bauer, 1816, pages 90-91


Submitted by Sharon Krebs [Guest Editor]

6. Es zog ein Sänger heiter [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission


Es zog ein Sänger heiter
  Ins ferne Land hinein,
  Die Zitther zum Geleiter,
  Zu Freunden Lieb' und Wein.
 
Der Holden zu gefallen,
  Die einst sein Arm umschloß,
  Ließ er der Heimath Hallen,
  Und sucht' ihr fernes Schloß.
 
Sich reisend zu erlaben,
  Bewahrt' er im Gewand
  An Gold und andern Gaben,
  Was Glück ihm zugewandt.
 
Schon nah' dem süßen Ziele,
  Führt ihn die rauhe Bahn
  In banger Mittagsschwüle
  Den schroffen Berg hinan.
 
Aus schwarzem Abgrund toben
  Gewässer dumpf herauf,
  Und Felsen starren oben,
  Beengend seinen Lauf.
 
Von Liebe fortgezogen,
  Erklimmt er das Gestein,
  Doch in des Strudels Wogen
  Stürzt all sein Gold hinein.
 
Er hat den Berg erstiegen,
  Und singt mit frohen Muth:
  "Mag Gold im Abgrund liegen,
  Die Zitther ist mein Gut!"


Confirmed with Gedichte von Fridr. Baron de la Motte-Fouqué, Neueste Auflage, Wien: Bey B. Ph. Bauer, 1816, pages 88-89


Submitted by Sharon Krebs [Guest Editor]

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