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Time Cycle

Word count: 340

Song Cycle by Lukas Foss (b. 1922)

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1. We're late


Clocks cannot tell our time of day
 [ ... ]


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2. When the bells justle


When the bells justle in the tower
  The hollow night amid,
Then on my tongue the taste is sour
  Of all I ever did.


First published in A. E. H., 1937.

3. Sechzehnter Januar


Sechzehnter Januar. Es war in der letzten
Woche wie ein Zusammenbruch. Unmöglichkeit
zu schlafen, Unmöglichkeit zu wachen 
Unmöglichkeit das Leben genauer die 
Aufeinanderfolge des Lebens zu ertragen. 
Die Uhren stimmen nicht überein.  
Die Innere jagt in einer teuflischen oder
dämonischen, oder jedenfalls unmenschlichen
Art. Die Äussere geht stockend ihren
gewöhnlichen Gang. Was kann andres 
geschehn als daß sich die zwei 
verschiedenen Welten trennen und sie trennen
sich, oder reißen zu mindestens in einer
fürchterlichen Art. Die Einsamkeit die mir
zum größten Teil seit je
heraufgezwungen war zum Teil von mir gesucht
wurde, (doch was war auch dies andere als Zwang)
wird jetzt ganz unzweideutig und geht auf das
Äusserste wohin führt sie? Sie kann 
dies scheint am zwingendsten zum Irrsinn führen.
Darüber kann nichts weiter ausgesagt werden.
Die Jagd geht durch mich und zerreißt mich.
Oder aber ich kann - sei es auch nur zum einzigsten
Teil mich aufrecht erhalten, lasse mich also von der Jagd
tragen. Wohin komme ich dann? Jagd ist ja nur ein
Bild - man kann auch sagen: Ansturm gegen die 
letzte, irdische Grenze.


4. O Mensch! Gib acht!


O Mensch! Gib acht!
Was spricht, die tiefe Mitternacht?
"Ich schlief, ich schlief -,
Aus tiefem Traum bin ich erwacht: -
Die Welt ist tief,
Und tiefer als der Tag gedacht.
Tief ist ihr Weh -,
Lust - tiefer noch als Herzeleid:
Weh spricht: Vergeh! 
Doch alle Lust will Ewigkeit -,
- Will tiefe, tiefe Ewigkeit!"


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