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Drei Lieder

Word count: 271

Song Cycle by Zdenko Antonín Václav Fibich (1850 - 1900)

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1. Tränen


Was [ist's]1, o Vater, was ich verbrach?
Du brichst mir das Herz und fragst nicht darnach.

Ich hab ihm entsagt nach deinem Befehl,
Doch nicht ihn vergessen, ich hab es nicht Hehl.

Noch lebt er in mir, ich [selbst]2 bin tot,
Und über mich schaltet dein strenges Gebot.

[Wann]3 Herz und Wille gebrochen sind
Bittet um eins noch dein armes Kind.

[Wann]3 bald mein müdes Auge sich schließt,
Und Tränen vielleicht das deine vergeißt;

An der Kirchwand dort, beim Hollunderstrauch,
Wo die Mutter liegt, da lege mich auch.


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1 May: "ist es"; further changes may exist not shown above.
2 de Lange: "selber"
3 Moszkowitz: "Wenn"

1. Rci otče můj, proč mám v zalu žít


Rci otče můj, proč mám v zalu žít
 . . . . . . . . . .

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2. Abschied


Abendlich schon rauscht der Wald
Aus den tiefsten Gründen,
Droben wird der Herr nun bald
[An die Sternlein zünden]1,
Wie so stille in den Schlünden,
Abendlich nur rauscht der Wald.

Alles geht zu seiner Ruh,
[Wald und Welt versausen]2,
Schauernd hört der Wandrer zu,
Sehnt sich [recht]3 nach Hause,
Hier in Waldes [grüner]4 Klause
Herz, geh' [endlich auch]5 zur Ruh!


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Confirmed with Gedichte von Joseph Freiherrn von Eichendorff, Zweite vermehrte und veränderte Auflage, W. Simion in Berlin, 1843, page 382.

1 Franz: "Die Stern' anzünden"
2 Hensel: "Wie die Welt verbrause"
3 Franz: "wohl", Hensel: "tief"
4 Franz: "stiller"
5 Franz: "endlich du auch"

3. Nach Sevilla


Nach Sevilla, nach Sevilla,
Wo die hohen Prachtgebäude
In den breiten Straßen stehn,
Aus den Fenstern reiche Leute,
Schön geputzte Frauen sehn:
Dahin sehnt mein Herz sich nicht!1

Nach Sevilla, nach Sevilla,
Wo die letzten Häuser stehn;
Sich die Nachbarn freundlich grüssen,
Mädchen aus dem Fenster sehn,
Ihre Blumen zu begiessen,
Ach da sehnt mein Herz sich hin!

In Sevilla, in Sevilla,
Weiß ich wohl ein reines Stübchen,
Helle Küche, stille Kammer,
In dem Hause wohnt mein Liebchen,
Und am Pförtchen glänzt ein Hammer,
Poch' ich, macht die Jungfrau auf!

Guten Abend, guten Abend,
Lieber Vater setzt euch nieder.
Ei, wo seid ihr denn gewesen?
Und dann singt sie schöne Lieder;
Kann [so]2 hübsch in Büchern lesen,
Ach! und ist mein einzig Kind!


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1 Reichardt adds "Giessen, ach! da sehnt mein Herz sich hin."
2 Reichardt: "da"

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     - Emily Ezust

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