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Lieder

Word count: 745

Song Cycle by Christian Friedrich Grimmer (1798 - 1850)

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18. Loreley [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): DUT ENG ENG ENG ENG ENG ENG FIN FRE GRE HUN ITA POR SPA

List of language codes

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Walter Meyer) , no title, copyright © 1995, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emma Lazarus) , appears in Poems and Ballads of Heinrich Heine, first published 1881
  • ENG English [singable] (Arthur Westbrook) , "The Loreley"
  • ENG English [singable] (Samuel Langhorne Clemens) , "The lorelei", appears in A Tramp Abroad, Volume 1, Leipzig: Bernhard Tauchnitz, p. 123-4, first published 1880
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • GRE Greek (Ελληνικά) [singable] (Christakis Poumbouris) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • HUN Hungarian (Magyar) (Tamás Rédey) , "Lorelei", copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • POR Portuguese (Português) (Margarida Moreno) , "A Loreley", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Alfredo García) , "Lorelei", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission


Ich weiß nicht, was [soll es]1 bedeuten
Daß ich so traurig bin;
Ein Märchen aus [alten]2 Zeiten
Das [kommt]3 mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig [fließt]4 der Rhein;
[Der Gipfel des Berges]5 funkelt
Im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr goldnes Geschmeide blitzet
Sie kämmt [ihr goldenes]6 Haar.

Sie kämmt es mit [goldenem]7 Kamme
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame
Gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen [Schiffe]8
Ergreift es mit wildem Weh,
Er [schaut]9 nicht die Felsenriffe,
Er [schaut nur hinauf]10 in die Höh.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn;
Und das hat mit ihrem Singen
Die [Lorelei]11 getan.


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1 Liszt: "soll's"
2 Fibich: "uralten"
3 Fibich: "geht"
4 Bürde: "fliesset"
5 Fibich: "Des Berges Gipfel"
6 Bürde: "das gold'ne"
7 Liszt: "gold'nem"
8 Bürde: "Kahne"
9 Fibich: "sieht"
10 Fibich: "sieht nur nach ihr"
11 Bürde: "Loreley"

Submitted by Emily Ezust [Administrator] and Sharon Krebs [Guest Editor]

3a. Almansor (Erste Romanze) [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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In dem Dome zu Corduva
Stehen Säulen, dreizehnhundert,
Dreizehnhundert Riesensäulen
Tragen die gewalt'ge Kuppel.
 
Und auf Säulen, Kuppel, Wänden
Ziehn von oben sich bis unten
Des Korans arab'sche Sprüche,
Klug und blumenhaft verschlungen.
 
Mohrenkön'ge bauten weiland
Dieses Haus zu Allahs Ruhme,
Doch hat vieles sich verwandelt
In der Zeiten dunkelm Strudel.
 
Auf dem Turme, wo der Türmer
Zum Gebete aufgerufen,
Tönet jetzt der Christenglocken
Melancholisches Gesumme.
 
Auf den Stufen, wo die Glaub'gen
Das Prophetenwort gesungen,
Zeigen jetzt die Glatzenpfäfflein
Ihrer Messe fades Wunder.
 
Und das ist ein Drehn und Winden
Vor den buntbemalten Puppen,
Und das blökt und dampft und klingelt,
Und die dummen Kerzen funkeln.
 
In dem Dome zu Corduva
Steht Almansor ben Abdullah,
All die Säulen still betrachtend,
Und die stillen Worte murmelnd:
 
"Oh, ihr Säulen, stark und riesig,
Einst geschmückt zu Allahs Ruhme,
Jetzo müßt ihr dienend huld'gen
Dem verhaßten Christentume!
 
Ihr bequemt euch in die Zeiten,
Und ihr tragt die Last geduldig;
Ei, da muß ja wohl der Schwächre
Noch viel leichter sich beruh'gen."
 
Und sein Haupt, mit heiterm Antlitz,
Beugt Almansor ben Abdullah
Über den gezierten Taufstein,
In dem Dome zu Corduva.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

3b. Almansor (Zweite Romanze) [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

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Hastig schritt er aus dem Dome,
Jagte fort auf wildem Rappen,
Daß im Wind die feuchten Locken
Und des Hutes Federn wallen.

Auf dem Weg nach Alkolea,
Dem Guadalquivir entlange,
Wo die weißen Mandeln blühen,
Und die duft'gen Goldorangen;

Dorten jagt der lust'ge Ritter,
Pfeift und singt, und lacht behaglich,
Und es stimmen ein die Vögel
Und des Stromes laute Wasser.

In dem Schloß zu Alkolea
Wohnet Clara de Alvares,
In Navarra kämpft ihr Vater,
Und sie freut sich mindern Zwanges.

Und Almansor hört schon ferne
Pauken und Drommeten schallen,
Und er sieht des Schlosses Lichter
Blitzen durch der Bäume Schatten.

In dem Schloß zu Alkolea
Tanzen zwölf geschmückte Damen,
Tanzen zwölf geschmückte Ritter,
Doch am schönsten tanzt Almansor.

Wie beschwingt von muntrer Laune
Flattert er herum im Saale,
Und er weiß den Damen allen
Süße Schmeichelein zu sagen.

Isabellens schöne Hände
Küßt er rasch, und springt von dannen,
Und er setzt sich vor Elviren,
Und er schaut ihr froh ins Antlitz.

Lachend fragt er Leonoren:
Ob er heute ihr gefalle?
Und er zeigt die goldnen Kreuze,
Eingestickt in seinen Mantel.

Er versichert jeder Dame,
Daß er sie im Herzen trage;
Und «so wahr ich Christ bin!» schwört er
Dreißigmal an jenem Abend.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

3c. Almansor (Dritte Romanze) [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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In dem Schloß zu Alkolea
Ist verschollen Lust und Klingen,
Herrn und Damen sind verschwunden,
Und erloschen sind die Lichter.
 
Doña Clara und Almansor
Sind allein im Saal geblieben;
Einsam streut die letzte Lampe
Über beide ihren Schimmer.
 
Auf dem Sessel sitzt die Dame,
Auf dem Schemel sitzt der Ritter,
Und sein Haupt, das schlummermüde,
Ruht auf den geliebten Knien.
 
Rosenöl aus goldnem Fläschchen
Gießt die Dame, sorgsam sinnend.
Auf Almansors braune Locken -
Und er seufzt aus Herzenstiefe.
 
Süßen Kuß, mit sanftem Munde,
Drückt die Dame, sorgsam sinnend,
Auf Almansors braune Locken -
Und es wölkt sich seine Stirne.
 
Tränenflut aus lichten Augen
Weint die Dame, sorgsam sinnend,
Auf Almansors braune Locken -
Und es zuckt um seine Lippen.
 
Und er träumt: er stehe wieder,
Tief das Haupt gebeugt und triefend,
In dem Dome zu Corduva,
Und er hört viel dunkle Stimmen.
 
All die hohen Riesensäulen
Hört er murmeln unmutgrimmig,
Länger wollen sie's nicht tragen,
Und sie wanken und sie zitttern; -
 
Und sie brechen wild zusammen,
Es erbleichen Volk und Priester,
Krachend stürzt herab die Kuppel,
Und die Christengötter wimmern.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

8. Das Bild im Dom zu Cöln [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): CAT DUT DUT DUT ENG ENG ENG ENG ENG FIN FRE FRE GRE HEB ITA SPA

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Authorship


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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , "En el Rin, el bonic riu", copyright © 2011, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) (Jan Rot) , "In Keulen hoor ik het dond'ren", copyright © 2000, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "De Rijn, die stroom o zo prachtig", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Paul Hindemith) , "In the Rhine, in the fair stream", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (Arthur Westbrook) , "In the Rhine, that noble river"
  • FIN Finnish (Suomi) (Erkki Pullinen) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Charles Beltjens) , no title, appears in Intermezzo lyrique, no. 11, first published 1827
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • GRE Greek (Ελληνικά) (Effimia Gianniou) , "Στον Ρήνο, στο ιερό ποτάμι", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • HEB Hebrew (עברית) (Assaf Levitin) (Michal Levitin) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Amelia Maria Imbarrato) , "Nel Reno, nel sacro fiume", copyright © 2006, (re)printed on this website with kind permission
  • SPA Spanish (Español) (Wilson Hidalgo) , "En el Rin, el santo río", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission


[Im]1 Rhein, [im]1 [schönen]2 Strome,
Da spiegelt sich in den [Well'n]3
Mit seinem großen Dome
Das [große, heil'ge]4 Köln.

Im Dom da steht ein Bildnis,
Auf [goldnem Leder]5 gemalt;
In meines Lebens Wildnis
Hat's freundlich [hineingestrahlt]6.

Es schweben Blumen und Eng'lein
Um unsre liebe Frau;
Die Augen, die Lippen, die Wänglein,
Die gleichen der Liebsten genau.


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Confirmed with Heinrich Heine, Buch der Lieder, Hoffmann und Campe, Hamburg, 1827, page 120.

1 Hollmann, Urspruch: "Am" / "am"; further changes may exist for Hollmann's setting, not shown above.
2 originally, "heiligen"; Schumann and Franz use this version.
3 Liszt: "Wellen"
4 Liszt, Urspruch: "große, das heilige"
5 Franz: "goldenem Grunde"; Urspruch "goldenes Leder"
6 Urspruch: "herein gestrahlt"

Submitted by Emily Ezust [Administrator] and Pierre Mathé [Guest Editor]

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