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Drei Lieder

Word count: 241

Song Cycle by Ika (Albertina Fredrika) Peyron, née Asp (1845 - 1922)

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1. Ich spräche: "Weile doch, du Blume"

Language: German (Deutsch)

Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

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Ich spräche: "Weile doch, du Blume"
 . . . . . . . . . .

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2. Das erste Lied [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Authorship


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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (John H. Campbell) , "Who invented the first song", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission


Wer hat das erste Lied erdacht,
das in die Lüfte scholl?
Der Frühling fand's in lauer Nacht,
das Herz von Wonne voll.
Er sang es früh im Fliederbaum
und schlug den Takt dazu:
O Maienzeit, o Liebestraum,
was ist so süß wie du!

Da kamen Mück' und Käferlein,
Waldvöglein sonder Zahl,
sie übten sich die Weise ein,
wohl an die tausend Mal;
sie trugen's durch den Himmelsraum
und durch die Waldesruh':
O Maienglück, o Liebestraum,
was ist so süß wie du!

Mir sang's am Bach die Nachtigall,
da ward mir wonnig weh'!
Nun folgt das Lied mir überall
durch Luft und Blütenschnee.
Ich pflück' den Zweig vom Fliederbaum
und sing' es immerzu:
O Maienzeit, o Liebestraum, 
was ist so süß wie du,
was ist so süß wie du!


Submitted by John H. Campbell

3. Wohl weiss ich einen Kranz zu winden [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch) after the Azerbaijani (Azərbaycan dili)

Authorship


Based on

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Wohl weiß ich einen Kranz zu winden
Aus Blumen, die ich selbst gepflückt --
Wohl auch das rechte Wort zu finden,
Ob ich betrübt bin, ob beglückt.

Solang' ich meiner Sinne Meister,
Solang' ich weiß, was mir gefällt,
Gehorchen dienstbar mir die Geister
Der Blumen- und der Feenwelt.

Doch in der heil'gen Glut des Kusses,
Im Wunderleuchten des Geschicks,
Im Augenblick des Vollgenusses,
Im Vollgenuß des Augenblicks:

[24] Da fehlen mir zum Lied die Töne,
Gleichwie der Nachtigall der Schlag,
Weil wohl der Mensch das höchste Schöne
Genießen, doch nicht singen mag.

Wer kann die helle Sonne malen
In höchster Glut, im Mittagslicht?
Wer nur sie sehn mit ihren Strahlen
Von Angesicht zu Angesicht?


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

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     - Emily Ezust

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