The LiederNet Archive
WARNING. Not all the material on this website is in the public domain.
It is illegal to copy and distribute our copyright-protected material without permission.
For more information, contact us at the following address:
licenses (AT) lieder (DOT) net

Sechs Lieder von Göthe, Tieck, Matthisson, & Körner mit Begleitung des Pianoforte oder der Guitarre

Word count: 574

Song Cycle by Gustav Reichardt (1797 - 1884)

Show the texts alone (bare mode).

1. Lied aus Prinz Zerbino' [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): DUT ENG FRE

List of language codes

Authorship


See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Distance", copyright ©
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Au loin", copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission


O alte Heimat süß!
Wo find' ich wieder dich?
Welch ein Qual ist dies?
Warum verfolgst du mich?
Warum ertötest mich?

O ferner Liebesschein,
Glimmst wieder nach mir her?
Soll dies mein Glücke sein?
Mir fällt das Leid zu schwer, --
Wer denkt wohl meiner, wer?

Bald such' ich Linderung 
Bei dir, o Tränenguß; 
Denk' dann, es ist genug,
Dann denk' ich ihren Kuß
Und daß ich wandern muß, --

Und neuer Schmerz befällt,
Die arme treue Brust,
Die Lieb' gefangen hält
Und nicht mehr kennt die Lust --
Mir alles ist vergällt.


Submitted by Emily Ezust

2. Trost eines guten Gewissens auf dem Krankenbette

Language: German (Deutsch)

Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author, Wolf?

Go to the single-text view


Gewissensruh'
 . . . . . . . . . .

[--- The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. ---]

3. Totenkranz für ein Kind [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): DUT ENG FRE

List of language codes

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Grafkrans voor een kind", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Couronne mortuaire pour un enfant", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission


Sanft wehn, im Hauch der Abendluft,
Die Frühlingshalm' auf deiner Gruft,
  Wo Sehnsuchtsthränen fallen.
Nie soll, bis uns der Tod befreit,
Die Wolke der Vergessenheit
  Dein holdes Bild umwallen.

Wohl dir, obgleich entknospet kaum,
Von Erdenlust und Sinnentraum,
  Von [Schmerz und Wahn]1 geschieden!
Du schläfst in Ruh'; wir wanken irr
Und unstätbang' im Weltgewirr
  Und haben selten Frieden.


View original text (without footnotes)

Confirmed with Friedrich Matthisson's Gedichte, Dritte vermehrte Auflage, Zürich, 1794, bey Orell, Gessner, Füssli & Comp., page 128; with Gedichte von Friedrich von Matthisson. Erster Theil. Tübingen, bei Cotta, 1811, page 248; and with Musen-Almanach für 1794, herausgegeben von Joh. Heinr. Voß, Hamburg, bey C.E.Bohn, page 43.

1 Mendelssohn: "Schmerz, von Wahn"

Submitted by Emily Ezust and Peter Rastl

4. Das gestörte Glück [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): DUT ENG ENG FRE

List of language codes

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Het verstoorde geluk", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Emily Ezust) , "Frustrated happiness", copyright ©
  • ENG English (Malcolm Wren) , copyright © 2017, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Le bonheur contrarié", copyright © 2012, (re)printed on this website with kind permission


Ich hab' ein heißes, junges Blut,
  Wie ihr wohl alle wißt,
Ich bin dem Küssen gar zu gut,
  Und hab' noch nie geküßt;
Denn ist mir auch mein Liebchen hold,
'S war doch, als [wenn's]1 nicht werden sollt',
  Trotz aller Müh und aller List,
  Hab' ich doch niemals noch geküßt.

Des Nachbars Röschen ist mir gut,
  Sie ging zur Wiese früh,
Ich lief ihr nach, und faßte Muth,
  Und schlang den Arm um sie,
Da stach ich an dem Miederband
Mir eine Nadel in die Hand;
  Das Blut lief stark, ich sprang nach Haus,
  Und mit dem Küssen war es aus.

Jüngst ging ich so zum Zeitvertreib,
  Und traf sie dort am Fluß,
Ich schlang den Arm um ihren Leib,
  Und bat um einen Kuß;
Sie spitzte schon den Rosenmund,
Da kam der alte Kettenhund,
  Un biß mich wüthend in das Bein,
  Da ließ ich wohl das Küssen seyn.

Drauf saß ich einst vor ihrer Thür'
  In stiller Freud' und Lust,
Sie gab ihr liebes Händchen mir,
  Ich zog sie an die Brust;
Da sprang der Vater hinter'm Thor,
Wo er uns längst belauscht', hervor,
  Und wie gewöhnlich war der Schluß,
  Ich kam auch um den dritten Kuß. 

Erst gestern traf ich sie am Haus,
  Sie rief mich leis' herein:
"Mein Fenster geht in Hof hinaus,
  Heut' Abend wart' ich dein."
Da kam ich denn in Liebeswahn
Und legte meine Leiter an;
  Doch unter mir brach sie entzwey,
  Und mit dem Küssen war's vorbey.

Und allemal geht mir's nun so,
  O! daß ich's leiden muß!
Mein Lebtag', werd' ich nimmer froh,
  Krieg' ich nicht bald 'nen Kuß.
Das Glück sieht mich so finster an,
Was hab' ich armer Wicht gethan?
  Drum, wer es hört, erbarme sich,
  Und sey so gut und küsse mich.


View original text (without footnotes)

Confirmed with Theodor Körners sämmtliche Werke. Vierter Band. Carlsruhe, im Bureau der deutschen Classiker, 1818, pages 135-137; and with Theodor Körners vermischte Gedichte und Erzählungen (poetischer Nachlass). Wien, 1815. In der Haasschen Buchhandlung, pages 94-96.

1 Schubert (Neue Gesamtausgabe): "ob's"

Submitted by Richard Morris and Peter Rastl

5. Mignon [ sung text not verified ]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): CAT CZE DUT ENG ENG ENG ENG ENG FRE FRE FRE FRE FRE FRE FRE FRE HUN ITA ITA ITA POL RUS RUS

List of language codes

Authorship

See other settings of this text.

Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • CAT Catalan (Català) (Salvador Pila) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • DUT Dutch (Nederlands) [singable] (Lau Kanen) , "Ken je het land?", copyright © 2007, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English (Walter Meyer) , "Knowest thou where?", copyright © 1996, (re)printed on this website with kind permission
  • ENG English [singable] (John Bernhoff) , "Mignon", first published 1907
  • ENG English [singable] (Charles Fonteyn Manney) , "Mignon's song", first published 1911
  • ENG English (Emily Ezust) , copyright © 2016
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "Connais-tu le pays où les citronniers fleurissent", copyright © 2009, (re)printed on this website with kind permission
  • HUN Hungarian (Magyar) (Tamás Rédey) , copyright © 2015, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Paolo Montanari) , "Conosci il paese", copyright © 2008, (re)printed on this website with kind permission
  • ITA Italian (Italiano) (Ferdinando Albeggiani) , "Conosci tu il paese", copyright © 2005, (re)printed on this website with kind permission


Kennst du das Land? wo die Citronen blühn,
Im dunkeln Laub die Gold-Orangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht, 
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
                   Dahin! Dahin
Möcht' ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.

Kennst du das Haus? Auf Säulen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man Dir, du armes Kind, gethan?
Kennst du es wohl? 
                   Dahin! Dahin
Möcht' ich mit dir, o mein Beschützer, ziehn.

Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maulthier sucht im Nebel seinen Weg;
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.
Kennst du [ihn]1 wohl?
                    Dahin! Dahin
Geht unser Weg! o Vater, laß uns ziehn!


View original text (without footnotes)

Confirmed with Goethe's Werke, Vollständige Ausgabe letzter Hand, Erster Band, Stuttgart und Tübingen, in der J.G.Cottaschen Buchhandlung, 1827, page 177.

First published in Wilhelm Meisters Lehrjahre. Ein Roman. Herausgegeben von Goethe. Zweyter Band. Frankfurt und Leipzig. 1795, pages 7-8. The poem appears in Book 3, Chapter 1 of Goethe's novel.

1 Schubert: "es"

Notes: "Citronen" is sometimes spelled "Zitronen"
Spontini adds lines from all the stanzas at the end of his setting:

Dahin mit dir, möcht' ich mit dir,
O mein Geliebter, ziehn,
Dahin mit dir, möcht' ich mit dir,
O mein Beschützer, ziehn,
O Vater, dahin geht unser Weg,
O Vater laß uns ziehn,
Mit dir dahin, dahin mit dir!


Submitted by Emily Ezust and Peter Rastl

6. An die Vergangenheit

Language: German (Deutsch)

Authorship


Go to the single-text view


Wo find' ich euch
 . . . . . . . . . .

[--- The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. ---]

Gentle Reminder
This website began in 1995 as a personal project, and I have been working on it full-time without a salary since 2008. Our research has never had any government or institutional funding, so if you found the information here useful, please consider making a donation. Your gift is greatly appreciated.
     - Emily Ezust

Browse imslp.org (Petrucci Music Library) for Lieder or choral works