You can help us modernize! The present website has been online for a very long time and we want to bring it up to date. As of April 20, we are $4,600 away from our goal of $15,000 to fund the project. The fully redesigned site will be better for mobile, easier to read and navigate, and ready for the next decade. Please give today and join dozens of other supporters in making this important renovation possible!

The LiederNet Archive
WARNING. Not all the material on this website is in the public domain.
It is illegal to copy and distribute our copyright-protected material without permission.
For more information, contact us at the following address:
licenses (AT) lieder (DOT) net

Lieder und Gesänge für 1 Singstimme mit Pianofortebegleitung

Word count: 264

by Carl R. von Lambort

Not all available information for this cycle is visible. Return to normal display.

1. Neig' schöne Knospe dich zu mir


Neig' [schöne]1 Knospe, dich zu mir,
Und was ich bitte das tu' mir!
Ich will dich [pflegen und]2 halten;
[Du sollst bei mir erwarmen
Und sollst in meinen Armen
Zur]3 Blume dich entfalten.


View original text (without footnotes)
1 Quilter: "schön' "
2 M. Hauptmann: "pflegen, will dich"
3 M. Hauptmann: "Bei mir sollst du erwarmen, in meinen Armen;/ Bei mir sollst du zur"

2. Ich möcht' an alle Fenster schleichen


Ich möcht' an alle Fenster schleichen,
So sacht als wie der Mondenschein,
Und unsichtbar ein Ringlein reichen
In all' die trauten Kämmerlein.

Und Die ich drin am Stillsten fände,
Fromm waltend in verständ'gem Plan,
Der zög' ich an mein Herz die Hände,
Und steckt' ihr traut mein Ringlein an.


3. Stille Sicherheit


Horch, wie still es wird im [dunkeln]1 Hain,
Mädchen, wir sind sicher und allein.

Still versäuselt hier am Wiesenhang
Schon der Abendglocke müder Klang.

Auf den Blumen, die sich dir verneigt,
Schlief das letzte Lüftchen ein und schweigt.

Sagen darf ich dir, wir sind allein,
Daß mein Herz ist ewig, ewig dein.


View original text (without footnotes)
1 Schoeck, Wolf: "dunklen"

4. Frühlingslied


Leise [zieht]1 durch mein Gemüt
Liebliches Geläute,
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.

[Kling]2 hinaus bis an das Haus,
Wo die [Blumen]3 sprießen,
Wenn du eine Rose schaust,
Sag, ich laß sie grüßen.


View original text (without footnotes)
1 Quiteria: "klingt"; further changes may exist not shown above.
2 Grieg: "Zieh"
3 Gade, Grieg, Urspruch: "Veilchen"

5. Zweifelnder Wunsch


Wenn Worte dir vom Rosenmunde wehen,
Bist du so schön! - gesenkten Angesichts
Und still, bist du so schön! - was soll ich flehen:
O rede mir!? o sage nichts!?

Drum laß mich zwischen beiden Himmeln schwanken,
Halb schweigend, sprechend halb, beglücke mich
Und flüstre mir, wie heimlich in Gedanken,
Das süße Wort: Ich liebe dich!


6. Geh' und sauge Liebesäther


Geh' und sauge Liebesäther,
Sauge ganz dich voll und stark!
Und dann wie ein Wunderthäter
Töne, sprich durch Bein und Mark.

Laß das Lied elektrisch funken,
Daß die Nerven Wohllust schwellt;
Singe, daß in Liebe trunken 
Selig untergeh' die Welt. 


Gentle Reminder
This website began in 1995 as a personal project, and I have been working on it full-time without a salary since 2008. Our research has never had any government or institutional funding, so if you found the information here useful, please consider making a donation. Your gift is greatly appreciated.
     - Emily Ezust

Browse imslp.org (Petrucci Music Library) for Lieder or choral works