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Acht Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

Word count: 556

Song Cycle by A. Nechanitzky

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1. Mainacht [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Es blühen und glühen die Rosen,
Wie rothe Flammen am Strauch,
Die Abendwinde umkosen
Die Rose mit schmeichelndem Hauch.

Violen duften und Flieder
Mit süß berauschender Macht,
Und flötende Nachtigalllieder 
Durchfluten die weiche Nacht.

Das ist die heimliche Stunde,
Wo leise vom Himmel steigt
Der Lenz und mit küssendem Munde
Zur blühenden Erde sich neigt.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

2. Die Liebe kann nicht enden [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Nun zieh ich einsam meinen Weg
du musstest von mir scheiden,
die Sonne scheint den Blumen am Steg
und scheint in's Herz uns beiden.
Denn ob wir uns auch ferne sind
wir wissen doch, du süsses Kind:
mag Lenz und Los sich wenden
die Liebe kann nicht enden

Wie blüht die Welt so schön und reich
seit du mein eigen worden,
es kommt kein Glück dem meinen gleich
vom Süden bis zum Norden.
Der trägt wohl schwer, der Abschied nimmt
Eins aber hält uns froh gestimmt:
mag Lenz und Los sich wenden
die Liebe kann nicht enden.

Und der's der kleinen Schwalbe sagt
es blüht daheim der Flieder,
gab uns eine Ahnen unverzagt
wir haben bald uns wieder.
Ein süß Erinnern schimmert drein
so denk ich dein, so denkst du mein,
mag Lenz und Los sich wenden
die Lieb' kann nimmer enden.


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

3. Ja, du bist mein! [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (John H. Campbell) , "Yes, you are mine!", copyright ©, (re)printed on this website with kind permission


    Ja, du bist mein!
Ich will's dem blauen Himmel sagen,
Ich will's der [dunkeln]1 Nacht vertrau'n,
Ich will's als frohe Botschaft tragen
Auf Bergeshöh'n, durch Heid' und Au'n.
Die ganze Welt soll Zeuge sein:
    Ja, du bist mein!
    Und ewig mein!

    Ja, du bist mein!
In meinem Herzen sollst du leben,
Sollst haben was sein Liebstes ist,
Du sollst von Lieb' und Lust umgeben
Ganz fühlen, daß du glücklich bist.
Schließ mich in deine Arme ein!
    Ja, du bist mein!
    Und ewig mein!


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Confirmed with Gedichte von Hoffmann von Fallersleben, Auswahl von Frauenhand. Hannover, Carl Rümpler, 1862, page 319.

1 Marschner: "dunklen"

Submitted by Emily Ezust [Administrator]

4. Frühlingslied

Language: German (Deutsch)

Authorship

  • by Anonymous / Unidentified Author

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Nun klingen Lieder von allen Zweigen
 . . . . . . . . . .

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5. Ich liebe dich, weil ich dich lieben muss [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG ENG FRE

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Emily Ezust) , "I love you", copyright ©
  • ENG English [singable] (John Bernhoff) , "I love but thee"
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission


Ich liebe dich, weil ich dich lieben muß;
Ich liebe dich, weil ich nicht anders kann;
Ich liebe dich nach einem Himmelsschluß;
Ich liebe dich durch einen Zauberbann. 

Dich [lieb]1 ich, wie die Rose ihren Strauch;
Dich lieb ich, wie die Sonne ihren Schein;
Dich lieb ich, weil du bist mein Lebenshauch;
Dich lieb ich, weil dich lieben ist mein Sein.


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1 Bachlund, Liszt: "liebe" (passim in this stanza)

Submitted by Emily Ezust [Administrator]

6. O lass' mich nur von ferne steh'n [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): FRE

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , "L'amour mendiant", copyright © 2010, (re)printed on this website with kind permission


O laß mich nur von ferne stehn
Und [hangen]1 stumm an deinem Blick;
Du bist so jung, du bist so schön,
Aus deinen Augen lacht das Glück.
[Und]2 ich so arm, so müde schon,
Ich habe nichts, [was]3 dich gewinnt.
O, wär' ich doch ein Königssohn
Und du ein arm', [verlor'nes]4 Kind!


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Note: Reger SW lists this as "Dichter[in] unbekannt" (unknown poet)
1 Reger: "hängen"
2 Franckenstein: "Doch"
3 Reger: "das"
4 Franckenstein: "verlassen"

Submitted by Emily Ezust [Administrator] and Sharon Krebs [Guest Editor]

7. Ein Sonntag war's nach Osterzeit [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch) after the French (Français)

Authorship


Based on

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Ein Sonntag war's nach Osterzeit,
Ja, Osterzeit!
Da ich so glücklich war;
Du trugst ein schlichtes weißes Kleid
Und etwas Immergrün im Haar,
Ja, Grün im Haar.
Nicht wahr?

Wir saßen auf dem Brunnentrog,
Ja, Brunnentrog,
Und schauten stumm und bang,
Wie über's Gras ein Schatten flog
Und wie der Bach die Wies' entlang,
Ja, wies' entlang,
Sich schlang.

Ein Vöglein sang auf hohem Ast,
Ja, hohem Ast,
Auf einmal schwieg es doch;
Da hab ich deine Hand gefaßt...
Am Sonntag nach der Osterwoch',
Ja, Osterwoch' ...
Weißt noch?


Submitted by Emily Ezust [Administrator]

8. Wiegenlied [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): ENG FRE FRE

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Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):

  • ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2016, (re)printed on this website with kind permission
  • FRE French (Français) (Pierre Mathé) , copyright © 2013, (re)printed on this website with kind permission


Die Ähren nur noch nicken,
Das Haupt ist ihnen schwer;
Die müden Blumen blicken,
Nur schüchtern noch umher.

Da kommen Abendwinde,
Still wie die Engelein,
Und wiegen sanft und linde
Die Halm' und Blumen ein.

Und wie die Blumen blicken,
So schüchtern blickst du nun,
Und wie die Ähren nicken
Will auch dein Häuptlein ruh'n.

Und Abendklänge schwingen
Still, wie die Engelein,
Sich um die Wieg', und singen
Mein Kind in Schlummer ein.


Submitted by Emily Ezust [Administrator] and Sharon Krebs [Guest Editor]

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     - Emily Ezust

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