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Psalm 2

Set by (Jakob Ludwig) Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 - 1847), "Psalm 2", op. posth. 78 no. 1 (1843), lines 1-12. [chorus] [ sung text checked 1 time]

Note: this setting is made up of several separate texts.

1  Warum toben die Heiden, 
   und die Leute reden so vergeblich?
2  Die [Könige]1 im Lande lehnen sich auf, 
   und die Herren ratschlagen miteinander 
   wider den [Herrn]2 und seinen Gesalbten:
3  "Lasset uns zerreißen ihre Bande 
   und von uns werfen ihre Seile!"
4  Aber der im Himmel wohnet, lachet [ihrer]1, 
   und der Herr spottet [ihrer]1.
5  Er wird einst mit ihnen reden in seinem Zorn, 
   und mit seinem Grimm wird er sie schrecken.
6  "Aber ich habe meinen König eingesetzt 
   auf meinem heiligen Berg Zion."
7  Ich will von einer solchen Weise predigen, 
   daß der Herr zu mir gesagt hat: 
   "Du bist mein Sohn, [heute]1 hab ich dich gezeuget.
8  Heische von mir, so will ich dir die Heiden zum Erbe geben 
   und der Welt Ende zum Eigentum.
9  Du sollst sie mit einem eisernen Zepter [zerschlagen]3; 
   wie Töpfe sollst du sie [zerschmeißen]3."
10 So laßt euch nun weisen, ihr Könige, 
   und laßt euch züchtigen, ihr Richter auf Erden!
11 Dienet dem [Herrn]2 mit Furcht 
   und freuet euch mit Zittern!
12 Küsset den Sohn, daß er nicht zürne 
   und ihr umkommet auf dem Wege; denn sein Zorn wird bald anbrennen. 
13 Aber wohl allen, die auf ihn trauen!

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1 Schütz: final syllable omitted, e.g., "König'"
2 Schütz: "Herren"
3 Schütz: prefix of "zu" used instead: "zuschlagen" and "zuschmeissen"


Submitted by Guy Laffaille [Guest Editor]

Ehre sei dem Vater und dem Sohn 
und auch dem heilgen Geiste,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar 
und von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Amen.

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