by Friedrich Hermann Frey (1839 - 1911), as Martin Greif

Liebesnacht
Language: German (Deutsch) 
Sie:
 O weile, süßer Geliebter!
 Es trügt dich nur,
 es hellt, nur wolkengetrübter,
 der Mond die Flur.

Er:
 Doch nimmer weilen und halten
 die Wolken dort,
 es führen sie wilde Gewalten
 von Ort zu Ort!

Sie:
 Ein Traum ist alle das Treiben
 in dunkler Höh,
 doch uns muß ewig verbleiben
 der Sehnsucht Weh.

Er:
 Ich seh nur Kommen und Scheiden
 am Himmelszelt,
 es zieht die Seele der Leiden
 durch alle Welt.

Sie:
 Die Wolken wandern so nächtig
 ohn Schmerz und Lust,
 ich aber ziehe dich mächtig
 an meine Brust.

Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)

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Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]