by Georg Lotz (1784 - 1844)

Vom Himmelsblau und Sternenglanz
Language: German (Deutsch) 
Vom Himmelsblau und Sternenglanz,  
Ach, Mutter, spricht man mir;  
Ich träum' von ihnen Tag und Nacht,
Und mein' sie gleichen Dir.  

Drückst Du mich an Dein Mutterherz,
Nennst mich Dein Töchterlein,
So denk' ich freudenvoll; ach so
Muß es im Himmel sein!  

Wird auch, wie Du, der liebe Gott
Verzeih'n die Unart mir?
Wird er dem armen blinden Kind
Recht liebreich sein, gleich Dir? 

Ach, Mutter, weich' Du nicht von mir,
Stirb' auch, wenn ich erbleich',
Und führe Du Dein blindes Kind
Ein in das Himmelreich.

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Confirmed with Die Bayerische Dorfzeitung, dritter Jahrgang, viertes Quartal, München: E. A. Fleischmann'schen Buchhandlung, 1836. Nro. 152, Dienstag, 20. December 1836, page 609; and confirmed with Deutsche Poetik, oder Lehre vom Silbenmaße, vom Versbau und von den Dichtungsarten, Wien: in Kommission bei Friedrich Beck, 1848, page 16. The poems are identical, and the editor of the latter publication attaches this comment at the poem's end: "In Musik g. v. [gesetzt von] F. C. Füchs."


Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Melanie Trumbull

Text added to the website: 2018-01-03 00:00:00
Last modified: 2018-01-03 23:42:37
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