by August Ferdinand Meyer (1811 - 1894), as Friedrich Brunold

Dort im Lande stillen Friedens
Language: German (Deutsch) 
Dort im Lande stillen Friedens,
Wo am See der Latos blüht,
Wo auf kreisbewegten Wogen
Sterbend tönt des Schwanes Lied;
Dringen wieder ihre Augen,
Wie in süßem Märchentraum,
Treibt, berührt von ihrem Fuße,
Blüthen der Asokabaum.

Dort, wo von des Jambus Zweigen
Schmettert des Koil Gesang --
Wiegend ruft er: Roma, Roma!
Durch die Blüthenflur entlang;
Wo der Pfau die bunten Schwingen
Glänzend in der Sonne trägt;
Leicht stolzirend zu dem Liede,
Sich den Takt melodisch schlägt.

Wo in Indras heil'gem Garten
Kunda und Madhavi blüht,
Brauch ich Frucht des Latosstengel,
Wenn die Brust in Liebe glüht,
Bringt ihr Aug' doch Lieb und wieder,
Wie in süßem Märchentraum,
Treibt, berührt von ihrem Fuße,
Müthen der Asokabaum.

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Authorship

Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive)


Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]