Schmecket und sehet unsers Gottes Freundlichkeit

Cantata by Georg Philipp Telemann (1681 - 1767)

Word count: 266

French (Français) translation: Goûtez et voyez la bonté de notre Dieu ! ( Guy Laffaille)

1. Schmecket und sehet unsers Gottes Freundlichkeit! [sung text checked 1 time]

Schmecket und sehet unsers Gottes Freundlichkeit!
Die uns vor der Zeit geliebet, die uns in der Zeit umgibet,
die uns nach der Zeit erhöhet, selig, wer sich ihrer freut!

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  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Goûtez et voyez la bonté de notre Dieu !", copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Guy Laffaille [Guest Editor]

2. Wie unsaussprechlich groß [sung text checked 1 time]

Wie unsaussprechlich groß, wie unausdenklich hoch ist diese Lieb', ist diese Gnade,
die Gottes Sohn zu uns vom Stuhl der Ehren zog!
Wir alle waren schon in Adams Sündenfreude und folglich Gottes Feinde.
Drum war auch unser Heil ein ew'ger Fluch, ein ew'ger Schade;
Gott aber beut der Feinde Schar die Freundschaft selber dar,
sodaß er auch zu unserm Heil aus Gnaden seinen Sohn der Marter übergibet.

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  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Comme incroyablement grand", copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

Research team for this text: Emily Ezust [Administrator] , Guy Laffaille [Guest Editor]

3. Also Hat Gott die Welt geliebet [sung text checked 1 time]

Also Hat Gott die Welt geliebet

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  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Ainsi Dieu a aimé le monde !", copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

Researcher for this text: Guy Laffaille [Guest Editor]

4. Ach, möchte gleichfalls doch ein Mensch den andern lieben [sung text checked 1 time]

Ach, möchte gleichfalls doch ein Mensch den andern lieben
und sähe das, was Gott an ihm getan, zum Beispiel an!
Ach, wär' ein jeder doch bemüht, so oft ein jäher Zorn in Herz und Adern glüht,
der wilden Leidenschaft den Riegel vorzuschieben!
Zehntausend Pfund vergibt uns Gottes Güte
und überhundert Groschen ist in der Menschen ganz unmenschlichem Gemüte
oft alle Zärtlichkeit und Liebe ganz erloschen.
Ein anders zeigt des Heilands Leben,
ein anders heißt uns sein Befehl und Friedensgeist.
Darum vergib, wie Christus dir vergeben,
wo nicht, so ziehet Gott den ersten Gnadenblick auch wiederum von dir zurück,
ja, willst du deinem Nächsten fluchen,
so wird die Frucht des Heils dir selbst zum spitzen Dorn
und hältst du gegen andre Zorn,
wie kannst du denn beim Höchsten Gnade suchen?

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  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Ah ! un homme n'aimerait pas son prochain", copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

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5. Folternde Rache [sung text checked 1 time]

Folternde Rache, flammende Qual wird dich schrecken, ängsten, nagen!
Wo du nicht den Zorn gehemmt, eh' der Zorn am Ende kömmt,
wird dich der ins Martertal unter winseln, heulen, zagen,
schäumender Eifer auf ewig verjagen.

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  • FRE French (Français) (Guy Laffaille) , "Vengeance qui met à la torture", copyright © 2018, (re)printed on this website with kind permission

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