by J. Wilhelm Meinhold (1797 - 1851)
Wie dies Gewürm aus unermess'nem Meer
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Language: German (Deutsch)
Wie dies Gewürm aus unermess'nem Meer, Taucht auch der Mensch aus deinem dunklen Schooß, Unendlichkeit, und ahnet nicht, woher! -- So klimmt er auch auf seinen Erdenkloß, Von Thränen feucht, und tastet um sich her, Ob er ergreif' ein wenig Gras und Moos Für seinen Mund, und er ergreift's so schwer! -- Der arme Mensch, wie trüb' ist doch sein Loos! Er ahnet nichts und mühet sich so sehr, Da kommt die Flut, da wird die Welle groß, Und er versinket wiederum ins Meer! -- --
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Wilhelm Meinhold, Zweiter Band, Vermischte Gedichte. Dritte verbesserte und vermehrte Auflage, Leipzig, Verlag von J. J. Weber, 1846, p. 25
Modernized spellings (used by Hindemith): Schooß -> Schoß ; Thränen -> Tränen; Loos -> Los
Text Authorship:
- by J. Wilhelm Meinhold (1797 - 1851), "Der Wurm am Meere" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Martin Jahn
This text was added to the website: 2008-11-26
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