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Entsagungslieder für 1 Singstimme mit Pianoforte

Word count: 341

Song Cycle by Franz (Friedrich) von Holstein (1826 - 1878)

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1. Verbleibst ihm dennoch hold gewogen [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Verbleibst ihm dennoch hold gewogen,
mein Herz, das in der Jugend bricht!
Er hat ja nimmer dich belogen,
Du hast ja gern dich selbst betrogen,
Was du gejubelt, weis er nicht.
 
Dein wonnig Lied, dein scheues Beben,
du hast es ihm ja nie geklagt;
Hast keiner Seele preisgegeben
Dein wundervolles Liebeleben,
Dir's selbst in Räthseln nur gesagt.
 
Kein Gott hat hin mit dir verbündet,
Doch deine Sendung ist bestellt;
Nie hat die Ahnung ihm verkündet,
Wo deines Lebens Quelle mündet.
Du bleibst ihm fremd in dieser Welt!


Note: according to Lawrence Snyder in German Poetry in Song, Fallen Leaf Press, 1995, Holstein attributes this text to Hugo Staacke. Unless "Hugo Staacke" is found to be a pseudonym of Karl Beck, this is a confirmed misattribution.

Submitted by Ferdinando Albeggiani

2. Ich glaubte, die Schwalbe träumte schon [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Translation(s): NOR

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Ich glaubte, die Schwalbe träumte schon
Vom theuren Nest;
Ich glaubte, die Lerche dachte schon
An's Liederfest;
Ich glaubte, die Blüthen küßte schon
Ein junger West;
Ich glaubte, ich hielte dich liebend schon
Auf ewig fest!
 
Wie wurdet ihr winterlich über Nacht,
Ihr Lüfte lind!
Wie Knospen und Blüthen über Nacht
Erfroren sind!
Wie die Lerche verlernte über Nacht
Ihr Lied geschwind!
Und wie du vergessen hast über Nacht
Dein armes Kind!


Note: according to Lawrence Snyder in German Poetry in Song, Fallen Leaf Press, 1995, Holstein attributes this text to Hugo Staacke. Unless "Hugo Staacke" is found to be a pseudonym of Karl Beck, this is a confirmed misattribution.

Submitted by Harry Joelson

3. Wenn Gott auch mir vergönnte [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

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Wenn Gott auch mir vergönnte
Was er so reichlich Dir verlieh:
Wenn ich beglücken könnte --
Ich bliebe Dir, ich schiede nie.

Ich kann den Bann nicht brechen,
Ich geh -- Du kehrst zum Heil zurück,
Und weinend muß ich sprechen:
Fahr hin, Du letztes, schönstes Glück!

Daß Dich ein Engel hüte! 
Auf einen lebensvollen Strauch 
Dich Pflanze, junge Blüte!
Mich ließ mein Schöpfer -- laß mich auch!


Note: according to Lawrence Snyder in German Poetry in Song, Fallen Leaf Press, 1995, Holstein attributes this text to Hugo Staacke. Unless "Hugo Staacke" is found to be a pseudonym of Karl Beck, this is a confirmed misattribution.

Submitted by Emily Ezust [Administrator]

4. Gott hilf! im Wasser wächst das Schilf [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Gott, hilf! Gott, hilf!
im Wasser wächst das Schilf:
und ich wachs' in Thränen auf,
o nimm mich, Herr, zu dir hinauf
o hilf! o hilf!
im Wasser wächst das Schilf!
 
Gott, hilf! Gott, hilf!
jed' Lüftchen beugt das Schilf:
Ach, Wind und Wetter beugt mich, ach,
hab' wie das Schilf kein schützend Dach
o hilf, o hilf,
jed' Lüftchen beugt das Schilf!
Gott hilf!


Note: according to Lawrence Snyder in German Poetry in Song, Fallen Leaf Press, 1995, Holstein attributes this text to Hugo Staacke. Unless "Hugo Staacke" is found to be a pseudonym of Karl Beck, this is a confirmed misattribution.

Submitted by Harry Joelson

5. Epilog [ sung text not yet checked against a primary source]

Language: German (Deutsch)

Authorship


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Sie spielt mit Blumen
Im welken Strauß,
Dem fielen die Blüten
Schon alle aus. 

Dennoch ihr Sinnen,  
Ihr ganzes Sein,
Dreht sich um die dürren
Blätter allein.

Verstummt ist der Rede
Lieblicher Laut,
Starren Blickes 
Das Auge schaut. 

Wenn nur eine Thräne,
Still und leis,
Lös'te die Schmerzen
So tief und heiß!


Confirmed with Deutscher Musen-Almanach, ed. by Otto Friedrich Gruppe, Berlin: Georg Reimer, 1854, pages 283 - 284.


Submitted by Melanie Trumbull

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