by Edmund Höfer (1819 - 1882)
Da geht's in Lust und Jubel
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Language: German (Deutsch)
Da geht's in Lust und Jubel Nun fort durch alle Land', Ein Strauß am Hut, ein bunter, Ein Stäblein in der Hand. Mein Ranzen und mein' Tasch' ist leer, Mein Fuß ist flink, -- was will ich mehr? Grüß Gott dich, Welt, du weite, Nur du bist mein Begehr. Nun hab' ich auf das Wandern Gericht't mich recht mit Fleiß. Ade du Heimat böse, Du machst mir's gar zu heiß! Die Welt will ich probiren nun, Ob dort sie kühler leben thun. Grüß Gott dich, Welt, du weite, In dir will ich mich ruh'n. Mein Sach' hab' ich gerichtet, Mein Haus' hab' ich bestellt; Zum Teufel sind die Sorgen, Zum Teufel ist das Geld. Und was mir fehlt, das laß ich fein Dem lieben Gott befohlen sein. Grüß Gott dich, Welt, du weite, Ein Wandrer will ich sein. Und Häuslein allerwegen Mit Zeichen und mit Strauß, Die schauen recht zum Segen Ins weite Land hinaus.
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View text with all available footnotesConfirmed with Gedichte von Edmund Höfer, Zweite Auflage, Stuttgart: Adolph Krabbe, 1861, from Vermischte Gedichte, pages 16 - 17.
Text Authorship:
- by Edmund Höfer (1819 - 1882), "Wanderlied", appears in Gedichte, in Vermischte Gedichte [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2017-08-27
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