by Johann Hinrich Otto Meyer (1829 - 1904), as Paul Julius Immergrün
Kommt, ihr sonnig schönen Tage
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Kommt, ihr sonnig schönen Tage, D'ran die Welt sich wieder wärmt! Jauchze, jauchze, meine Seele, Hast dich lang' genug gehärmt. Warum sollt' ich ewig weinen, Warum ewig traurig scheinen? Schlag' einmal recht frisch und frei, Herz! auch du hast deinen Mai. Trübt mir meines Herzens Stürme Nicht das heit're Angesicht! Morgen mögt ihr doppelt toben, Aber heute stört mich nicht! Warum sollt' ich ewig klagen, Und am Leben ganz verzagen? Kummervolken, fliegt vorbei, Auch das Herz hat seinen Mai! Keinen Menschen kann ich hassen Auf dem weiten Erdenrund. In der Freude könnt' ich küssen Jeden rosenrothen Mund! Warum sollt' ich nicht in's Leben Eine lichte Stelle weben? Schlag' einmal recht frisch und frei, Herz! auch du hast deinen Mai.
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesText Authorship:
- by Johann Hinrich Otto Meyer (1829 - 1904), as Paul Julius Immergrün [author's text not yet checked against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2021-09-09
Line count: 24
Word count: 121