by Rudolf Hirsch (1816 - 1872)
Ein Ton aus deiner Kehle
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Language: German (Deutsch)
Ein Ton aus deiner Kehle, Aus deinem Mund ein Wort -- Und meine ganze Seele Zieht heimlich mit dir fort. Dir lauscht in frommen Träumen Mein tiefbewegt Gemüth, Wie einst in Waldesräumen Der Knab' dem Finkenlied. O sprich, o sprich nur immer, Es fällt dein Wort voll Macht Wie Morgenröthenschimmer Auf die verscheuchte Nacht. Und streichle dir die Locken Von deiner Stirn, o Fee, Auf daß ich ganz frohlocke, Frei meinen Himmel seh'. O sprich, o sprich nur weiter, Du sprichst so lieb, so lind, Und wieder bin ich heiter, Bei dir ein glücklich Kind; Und meiner Kindheit Zeiten Erklingen noch einmal Wie Abendglockenläuten Aus fernem, fernem Thal.
B. Randhartinger sets stanzas 1, 5-6
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View text with all available footnotesConfirmed with Irrgarten der Liebe von R. Hirsch, Sechste Auflage, Wien, Verlag von F. Hügel, 1856, pages 56-57. Note: modern German would change the following spellings: "Gemüth" to "Gemüt", "Morgenröthenschimmer" to "Morgenrötenschimmer", "Thal" to "Tal", "daß" to "dass".
Text Authorship:
- by Rudolf Hirsch (1816 - 1872), no title, appears in Irrgarten der Liebe [author's text checked 1 time against a primary source]
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