possibly by Karl August Friedrich von Witzleben (1773 - 1839), as A. von Tromlitz
Schweig, mein Herz, ruf nicht ihr Bild...
Language: German (Deutsch)
Schweig, mein Herz, ruf nicht ihr Bild zurück, töne nicht so heiter, liebe Laute, denn die Holde, der ich mich vertraute, labt mich nicht mit einem Himmelsblick. All mein Fleh'n, mein Sehnen war vergebens; dennoch bleibt der Wahlspruch meines Lebens: Gott meine Seele, dem König mein Blut, ihr dieses Herz, mir die Ehre, dies heilige Gut! Sollt' ich auch vergehen in Liebesschmerz, sollt' auch mein Gesang nur klagend tönen, müsst' ich flieh'n die Schönste aller Schönen, bräch' auch Gram mein tiefgekränktes Herz, und erreicht' ich nie das Ziel des Strebens, dennoch blieb' der Wahlspruch meines Lebens: Gott meine Seele, dem König mein Blut, ihr dieses Herz, mir die Ehre, dies heilige Gut!
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View text with all available footnotesConfirmed with Sämmtliche Schriften von A. v. Tromlitz, 3. Aufl. 10. Bd. Leipzig 1862. The text is part of the story "Der Zweikampf", so it is possible it is a quotation of someone else's work.
Text Authorship:
- possibly by Karl August Friedrich von Witzleben (1773 - 1839), as A. von Tromlitz, no title, appears in Der Zweikampf [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Johann Winkler
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