by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874)
Ich muß die Lieb' aufgeben
Language: German (Deutsch)
Ich muß die Lieb' aufgeben, Hüt du dich wol! Ich hatt' ein liebes Schätzelein, Ich meint', es könnt keins treuer sein. Ich muß die Lieb' aufgeben, Hüt du dich wol! Ich muß die Lieb' aufgeben, Hüt du dich wol! Wie lacht ihr Auge, wie girrt' ihr Mund: Warst du nicht mein Liebster, ich stürbe zur Stund. Ich muß die Lieb' aufgeben, Hüt du dich wol! Ich muß die Lieb' aufgeben, Hüt du dich wol! Wie bald geschah's, wie geschah's doch so bald, Sie ward mir am Herzen so kühlig, so kalt. Ich muß die Lieb' aufgeben, Hüt du dich wol! Ich muß die Lieb' aufgeben, Hüt du dich wol! Am Herzen so kühlig, so kalt zur Stund: Was lachte dein Auge, was girrte dein Mund? Ich muß die Lieb' aufgeben, Hüt du dich wol! Ich muß die Lieb' aufgeben, Hüt du dich wol! Es rauschen die Blätter, es sauset der Wind: Gottlob, wer ein besseres Liebchen findt! Ich muß die Lieb' aufgeben Hüt du dich wol!
C. Banck sets stanzas 1, 3, 5
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View text with all available footnotesNote: "wol" is spelled "wohl" in modern German.
Text Authorship:
- by August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798 - 1874), "Hüt du dich wol!", appears in Lyrische Gedichte, in Volksleben, in Frühling und Liebe, no. 21 [author's text checked 1 time against a primary source]
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