by Friedrich Wilhelm Gubitz (1786 - 1870)
Der Schwermütige
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Language: German (Deutsch)
Our translations: DUT
Sel'ge Zeiten sah ich prangen Und den Erdball glaubt' ich mein, Als mich Liddys Blick befangen, Unschuldklar wie Heil'genschein. Als der Lippen Siegel sprangen Herrschte Gott nicht mehr allein, Denn der Liebe Klänge schwangen Siegend mich zum Himmel ein. Ach, die Wonnen all zerklangen, Ewig kann nicht Frühling sein! Traum und Treue sind vergangen, Ausgelöscht der Heil'genschein. Fern von ihr muß ich verbangen, Von der Welt ist nichts mehr mein; Glühend fasset Allverlangen Nur der Hoffnung Leichenstein. Doch zum Todesengel drangen Meines Herzens Öd' und Pein, Liebend bald von Erd' umfangen Wird der Himmel wieder mein!
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- by Friedrich Wilhelm Gubitz (1786 - 1870), "Der Schwermütige" [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2010-03-25
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