by Carl Wilhelm Karnstädt (1795 - 1884)
Stille Sommernacht
Language: German (Deutsch)
Die Pappelzweige rauschen, Vom Abendwind durchweht, Und holde Sterne lauschen Herab auf's Blumenbeet. Es ruhen die Fluren in Dämm'rung gehüllt, Und Träume durch schweben das stille Gefild. Das Lied der Nachtigallen Ertönt vom Blüthenzweig, Und Silbernebel wallen Wie Geister um den Teich; Es bricht sich am Ufer leis' murmelnd die Fluth, Und Liebe am Busen der Liebe nur ruht. Es zirpt die kleine Grille, Im Grase blitzt der Thau, Und tiefe heil'ge Stille Herrscht auf der Blumenau. Den glücklichen Schäfer umschattet die Nacht, Nur sehnende Liebe im Herzen noch wacht.
F. Kamm sets stanzas 1, 3
Text Authorship:
- by Carl Wilhelm Karnstädt (1795 - 1884) [author's text not yet checked against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2026-10-12
Line count: 18
Word count: 93
