possibly by Caroline von Günderrode (1780 - 1806)
Ist alles stumm und leer
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Language: German (Deutsch)
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Ist alles stumm und leer; Nichts macht mir Freude mehr; Düfte, sie düften nicht, Lüfte, sie lüften nicht; Mein Herz so schwer! Ist alles öd' und hin; Bange mein Herz und Sinn; Möchte, nicht weiß ich, was; Treibt mich ohn' Unterlaß, Weiß nicht, wohin! Ein Bild von Meisterhand Hat mir den Sinn gebannt; Seit ich das holde sah, Ist's fern und ewig nah, Mir anverwandt. Ein Klang im Herzen ruht, Der noch erquickt den Muth, Wie Flötenhauch ein Wort, Tönet noch leise fort, Stillt Thränenfluth. Frühlinges Blumen treu Kommen zurück auf's Neu; Nicht so der Liebe Glück, Ach, es kommt nicht zurück - Schön, doch nicht treu! Kann Lieb' so unlieb sein, Von mir so fern, was mein? Kann Lust so schmerzlich sein, Untreu so herzlich sein? O Wonn', o Pein! Phönix der Lieblichkeit, Dich trägt dein Fittig weit Hin zu der Sonne Strahl, Ach was ist dir zumal Mein einsam Leid!
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View text with all available footnotesFirst cited (and possibly first published) by Bettina von Arnim in her work "Die Günderode" [sic] ; appears also among the Gedichte aus dem Nachlaß of Caroline Günderrode but may not have been written by her. Text above from the CD ROM Deutsche Literatur von Frauen. Von Catharina von Greiffenberg bis Franziska von Reventlow, Digitale Bibliothek Band45, Directmedia: Berlin, 2001
Text Authorship:
- possibly by Caroline von Günderrode (1780 - 1806), no title [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
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