by Karl Christian von Tenner (1791 - 1866)
Mutterseelen allein
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Language: German (Deutsch)
Es blickt so still der Mond mich an es fliesst so still der Rhein; der Fischerknabe steht im Kahn so mutterseelenallein. Ich sitz am Rocken traurig still in meinem Kämmerlein; das Rädchen mir nicht schnurren will so mutterseelenallein. Wärst du bei mir und ich bei dir du lieber Knabe mein, du stünd'st nicht dort, ich säss nicht hier so mutterseelenallein. O komm zu mir, du süsse Maid o komm zum stillen Rhein! Wie lang soll ich vergehn vor Leid so mutterseelenallein? Wärst du bei mir zu dieser Stund du liebes Mädchen mein, nicht länger blieb das Herze wund so mutterseelenallein! Mit Spiel und Sang zieht froh daher ein Schifflein durch den Rhein:, o Seligkeit! Sie sind nicht mehr so mutterseelenallein!
H. Esser sets stanzas 1-3
Text Authorship:
- by Karl Christian von Tenner (1791 - 1866) [author's text not yet checked against a primary source]
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