by Franz Bernhard Heinrich Wilhelm, Freiherr von Gaudy (1800 - 1840)
Lebewohl
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Language: German (Deutsch)
Nicht länger darf ich schweigen -- Lebewohl! Ich gab mich dir zu eigen -- Lebewohl! Ach Alles ist vorbei -- Ich muß scheiden, Muß Dich meiden, Und Du bist nun wieder frei. -- Lebewohl! Lebewohl! Es ist gar leicht zu sagen: Lebewohl! Doch ach, wie schwer zu tragen -- Lebewohl! Im Herzen tief betrübt. Es fühlt Keiner, Nur wenn Einer Hat so treu wie ich geliebt. -- Lebewohl! Lebewohl! Mit schmerzlichem Entzücken -- Lebewohl! Möcht' ich noch einmal blicken -- Lebewohl! Dein stilles Angesicht, Blick voll Thränen, Brust voll Sehnen, Aber, nein, ich darf es nicht. -- Lebewohl! Lebewohl! Zum letztenmal, Geliebte: Lebewohl! Du, die ich oft betrübte -- Lebewohl! O wenn Du kannst, vergib, Engels Güte, Zarte Blüthe -- Bleibst mir doch so lieb, so lieb! -- Lebewohl! Lebewohl!
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Research team for this page: Melanie Trumbull , Johann Winkler
Confirmed with Franz Freiherrn Gaudy's poetische und prosaiche Werke, neue Ausgabe. Erster Band, Berlin: A. Hofmann & Comp., 1853, page 35.
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- by Franz Bernhard Heinrich Wilhelm, Freiherr von Gaudy (1800 - 1840), "Lebewohl", appears in Lieder, Romanzen und Terzinen [author's text checked 1 time against a primary source]
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