by Johann Daniel Anton (1801 - 1853)
Die eilende Zeit
Language: German (Deutsch)
Getragen auf flüchtigen Schwingen enteilt unaufhaltsam die Zeit; mag blühend das Glück uns umringen, erstarren das Herze in Leid. Lasst sie unaufhaltsam fliehen, flieh'n durch Dunkel oder Licht; alles kann sie mir entziehen, aber meine Liebe nicht. Die Tage, sie kommen und gehen, es stürmen die Jahre herein, die Blüten der Jugend verwehen, das Alter stellt eisig sich ein. Doch man misst ja nicht nach Tagen Lust, die Liebe uns gewährt; soll sie nach dem Alter fragen, sie, die Ewigkeit begehrt? Das Schicksal trennt treue Gefährten, lässt einsam den Waller zurück; was wir zu erhalten begehrten, entzieht tückisch uns das Geschick. Doch die Schranke sinket nieder, schweigen wird der Sehnsucht Leid. Lyda, ja, wir seh'n uns wieder überm Bann von Raum und Zeit!
Text Authorship:
- by Johann Daniel Anton (1801 - 1853)
Musical settings (art songs, Lieder, mélodies, (etc.), choral pieces, and other vocal works set to this text), listed by composer (not necessarily exhaustive):
- by Johann Daniel Anton (1801 - 1853), "Die eilende Zeit" [sung text checked 1 time]
Researcher for this page: Johann Winkler
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