Ich bin Soldat, [ich]1 zittre nicht! Gar schön und groß ist meine Pflicht. Und meine Pflicht und mein Gebot: Ich will sie halten bis zum Tod. Ich bin Soldat, [ich]1 zittre nicht! [Es zittert nur ein feiger]2 Wicht [Und]3 wird verachtet früh und spat Vom Bürger und vom Kamerad. Ich bin Soldat, [ich]1 zittre nicht! Die Narbe schmückt mein Angesicht [Und dieses biet ich stark und wahr Dem Feinde in der Schlachtgefahr.]4 Ich bin Soldat, [ich]1 zittre nicht! Die Kugel nur das Leben bricht, [Denn]5 auch der Tod vom Feuerrohr Trägt meinen Geist zu Gott empor. Ich bin Soldat, [ich]1 zittre nicht! Durch Pulverdampf zum Siegeslicht! Vom Siegeslicht zum Freiheitsstrahl! [In]6 Freiheit nur zum Todtenmahl!
9. Der Soldat  [sung text not yet checked]
Language: German (Deutsch)
Text Authorship:
- by (Friedrich) Ludwig Würkert (1800 - 1876), "Soldat"
See other settings of this text.
Available translations, adaptations or excerpts, and transliterations (if applicable):
- ENG English (Sharon Krebs) , copyright © 2025, (re)printed on this website with kind permission
Confirmed with Penelope. Taschenbuch für das Jahr 1834 , Herausgegeben von Theodor Hell, 23. Jahrgang, Leipzig: [J.C. Hinrichsche Buchhandlung], 1834, pages 385-386.
Notes for Rungenhagen's setting:
Stanza 1: lines 3 and 4 become in the repetition: "Und seine Pflicht und sein Gebot/ Er wird sie halten bis zum Tod"
Stanza 3, lines 3 and 4 become in the repetition: "Dem Feinde bietet er es dar/ In Kampf und Schlacht, in Todsgefahr."
Stanza 4, line 4: "meinen" becomes "unsern" in the repetition.
2 Assmayer: "Wer zittert ist ein armer"; Rungenhagen: "Es zittert nur der feige"
3 Assmayer, Rungenhagen: "Er"
4 Rungenhagen: "Dem Feinde biete ich es dar / In Kampf und Schlacht, in Todsgefahr."
5 Assmayer: "Doch"
6 Assmayer: "Von"