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Vier Gesänge für 1 mittlere Stimme mit Pianoforte , opus 62

by Friedrich Wilhelm Jähns (1809 - 1888)

1. Widmung

Language: German (Deutsch) 
Was ich dir wollte noch im Leben
 . . . . . . . . . .

— The rest of this text is not
currently in the database but will be
added as soon as we obtain it. —

Text Authorship:

  • by Anonymous / Unidentified Author

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2. Mein Ross geht langsam durch die Nacht  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Mein Roß geht langsam durch die Nacht,
In Blumen steht die Heide,
Am Monde ziehn die Wolken sacht
Wie Lämmer über die Weide.

Da kommt ein selig Stillesein
In mein bewegt Gemüte:
Mir ist es, jetzt gedenkst du mein,
Du Herz von reiner Güte.

Es ist dein Gruß, was mir so lind
Im Windeshauch begegnet;
O fühl' auch du den Gruß, mein Kind,
Der tausendmal dich segnet.

Text Authorship:

  • by Emanuel von Geibel (1815 - 1884), no title, appears in Neue Gedichte, in Lieder aus alter und neuer Zeit, no. 15

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3. Ich bin der Sturm  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
Ich bin der Sturm, der fährt dem Norden zu,
Du bist die mondbeglänzte Meeresruh' -
Wie stimmt ein solches Ich zu solchem Du!

Du bist der Strahl, der sich auf Lilien wiegt,
Der Hagel ich, der aus der Wolke fliegt -
O ew'ge Kluft, die zwischen beiden liegt!

Ich unstet, wild, der Erde düstrer Gast,
Du himmlisch heiter, wie die Engel fast -
Nun zeig', o Liebe, daß du Allmacht hast!

Text Authorship:

  • by Emanuel von Geibel (1815 - 1884), no title, appears in Juniuslieder, in Lieder, in Donatus, no. 2

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Confirmed with Emanuel Geibel: Werke, Band 1, Leipzig und Wien, 1918, pages 248-249.


4. Liebesunmuth  [sung text not yet checked]

Language: German (Deutsch) 
[Wohlan]1, ich will wandern,
Wohlan denn, ich geh'!
Schatz, such' dir 'nen Andern,
Ich sag' dir ade!
Mag länger nicht klagen
Vergebliche Pein,
Mag's länger nicht tragen,
Dein Narre zu sein.

Will wandern und singen
Das Reich entlang.
Meine Leier soll klingen
So lieblichen Klang:
Daß die Frauen mich grüßen
- Du grüßtest mich nie!
Daß die Mädchen mich küssen
- Dann küsse wie sie!

In Reim will ich bringen,
Wie du mich gequält,
Daß [die Knaben]2 es singen,
Daß die Welt sich's erzählt!
Sie sollen dich hassen,
Du eisernes Herz,
Sie sollen dich lassen
In einsamem Schmerz!

Dann such' dir nur Einen,
Der so treu ist wie ich,
Und findest du Keinen --
Schatz, rufe nur mich!
Wär' ich weitweg von dannen,
Tausend Meilen von hier,
Will die Flüglein aufspannen,
Will fliegen zu dir!

Will dich halten und küssen,
O du liebliches Kind,
Und die Welt soll es wissen,
Wie gut wir uns sind!
Schatz, laß mich nicht wandern
Nicht ziehen durch's Reich,
Du find'st keinen Andern --
O rufe mich gleich!

Text Authorship:

  • by Robert Eduard Prutz (1816 - 1872), no title, appears in Buch der Liebe, in 2. Zweites Buch, in Frühlingsliebe, no. 5

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View text without footnotes

Confirmed with Robert Prutz, Buch der Liebe, Dritte Auflage, Leipzig: Verlag von Ernst Keil, 1874, pages 46-48. Note: in this edition, the word "Wohlan" at the beginning of the first and second lines uses the older spelling "Wolan", but we have modernized it.

1 Jähns: "Wohlan denn"; further changes may exist not shown above.
2 Kufferath: "Knaben"

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