German (Deutsch) translations of Vier Lieder für 1 Singstimme mit Pianoforte, opus 1
by Paul Umlauft (1853 - 1934)
1. Mein Herz ist wie die dunkle Nacht
by Paul Umlauft (1853 - 1934), "Mein Herz ist wie die dunkle Nacht", op. 1 no. 1, published 1879 [ voice and piano ], Leipzig, Breitkopf & Härtel
Language: German (Deutsch)
Mein Herz ist wie die dunkle Nacht, Wenn alle Wipfel rauschen; Da steigt der Mond in voller Pracht Aus Wolken sacht -- Und sieh, der Wald verstummt in tiefem Lauschen. Der Mond, der helle Mond bist du; Aus deiner Liebesfülle Wirf einen, einen Blick mir zu Voll Himmelsruh -- Und sieh, dies ungestüme Herz wird stille.
Text Authorship:
- by Emanuel Geibel (1815 - 1884), no title, appears in Jugendgedichte, in 1. Erstes Buch, in Lieder als Intermezzo, no. 13
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by Emanuel Geibel (1815 - 1884)
2. Goldne Brücken seien alle Lieder mir
by Paul Umlauft (1853 - 1934), "Goldne Brücken seien alle Lieder mir", op. 1 no. 2, published 1879 [ voice and piano ], Leipzig, Breitkopf & Härtel
Language: German (Deutsch)
Goldne Brücken seien Alle Lieder mir, Drauf die Liebe wandelt, Süßes Kind, zu dir! Und des Traumes Flügel Soll in Lust und Schmerz, Jede Nacht mich tragen An dein treues Herz.
Text Authorship:
- by Emanuel Geibel (1815 - 1884), no title, appears in Jugendgedichte, in 1. Erstes Buch, in Lieder als Intermezzo, no. 26
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Bruch: "trautes, trautes" by Emanuel Geibel (1815 - 1884)
3. Siehst du das Meer
by Paul Umlauft (1853 - 1934), "Siehst du das Meer", op. 1 no. 3, published 1879 [ voice and piano ], Leipzig, Breitkopf & Härtel
Language: German (Deutsch)
Siehst du das Meer? Es glänzt auf seiner Fluth Der Sonne Pracht; Doch in der Tiefe, wo die Perle ruht, Ist finstre Nacht. Das Meer bin ich. In stolzen Wogen rollt Mein wilder Sinn, Und meine Lieder ziehn wie Sonnengold Darüber hin. Sie flimmern oft von zauberhafter Lust, Von Lieb' und Scherz; Doch schweigend blutet in verborg'ner Brust Mein dunkles Herz.
Text Authorship:
- by Emanuel Geibel (1815 - 1884), "Siehst du das Meer?"
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by Emanuel Geibel (1815 - 1884)
4. Nachtlied
by Paul Umlauft (1853 - 1934), "Nachtlied", op. 1 no. 4, published 1879 [ voice and piano ], Leipzig, Breitkopf & Härtel
Language: German (Deutsch)
Der Mond kommt still gegangen Mit seinem goldnen Schein, Da schläft in holdem Prangen Die müde Erde ein. Im Traum die Wipfel weben, Die Quellen rauschen sacht; Singende Engel durchschweben Die blaue Sternennacht Und auf den Lüften schwanken Aus manchem treuen Sinn Viel tausend Liebesgedanken Über die Schläfer hin. Und drunten im Tal, da funkeln Die Fenster von Liebchens Haus; Ich aber blicke im Dunkeln Still in die Nacht hinaus.
Text Authorship:
- by Emanuel Geibel (1815 - 1884), "Nachtlied", appears in Jugendgedichte, in 1. Erstes Buch, in Lübeck und Bonn
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Note: in Lachner's score, the first word of stanza 4 is "Da" but becomes "Und" in the repetition.
by Emanuel Geibel (1815 - 1884)