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Difference(s) between text #10244 and text #101546

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11Über eine Wiege <I>De Welt is vull Pien</I>
22schaukelt ein blauer Schmetterling. <I>Un jeder het sien.</I>
33Zwei Händchen langen ihm nach - vergebens.
44Schmetterling, du reizend Ding,
55Über eine Wiege Wie hold du bist.
66schaukelt ein blauer Schmetterling.Heut fand ich dich, ja fand ich dich,
77Kein Patschen rühret sich, Ich fand dich auf dem Mist.
88das Kind ist tot.
99Der Sommervogel ruht sich Schmetterling -- Seele -- Unsterblichkeit --
1010auf den geschlossenen Händchen aus.Bald aus dem dunklen Tal
11In Gottes Frieden
12Von Ewigkeit zu Ewigkeit.
13
14Die Rieseneule Qual
15Breitet beschattend die Flügel
16Über die Erde,
17Über die ganze Erde aus.
18Durch die Dämmerung
19Schwebt ein weißer Schmetterling:
20Was geht mich das Elend an.
21
22Über eine Wiege
23Gaukelt ein blauer Schmetterling;
24Zwei Händchen
25Langen ihm nach -- vergebens.
26Über eine Wiege
27Gaukelt ein blauer Schmetterling;
28Kein Patschen rührt sich,
29Das Kind ist tot,
30Der Sommervogel ruht sich
31Auf den geschlossenen Händchen aus.
32
33In einer Geisblattlaube
34Saßen zwei Liebende.
35Zwei bunte Schmetterlinge,
36Sich übertaumelnd,
37Zogen über sie fort.
38In den Himmel?
39
40Über ein Schlachtfeld
41Flatterte ein Schwalbenschwanz.
42Das Blut hielt er für Rosen:
43Ach, wie viele schöne rote Rosen
44Hat die Erde.
45
46Casca stieß zuerst;
47Die anderen Mörder schickten
48Ihre Dolche
49Wettkampfwütend hinterher,
50Und Cäsar fiel.
51Balgen sich dort Knaben
52Um einen Apfel,
53Fragte ein Totenkopf
54Seinen ihm begegnenden Freund.
55Beide flogen belustigt weiter.
56
57Keine Hilfe mehr, kein Ausweg,
58Keiner, keiner, der ihr liebevoll Trost sprach,
59Und das arme Mädel ertränkte sich.
60Auf den Wassern,
61Emporgetaucht,
62Lag das schöne Kind.
63Das ist eine Teichlilie, dachte
64Über sie weg steuernd
65Ein Pfauenauge.
66
67Aus einem sonnigen Strandgarten
68Verflog sich aufs Meer
69Ein Ligusterschwärmer.
70Seine Kraft erlahmte,
71Er sank:
72Daß es auch Unbequemlichkeiten
73Im Leben gibt, hätt ich nicht geglaubt.
74Und eine Welle
75Schlug über ihm zusammen.
76
77Ein glückloser deutscher Dichter,
78Den sein Volk abgelehnt,
79Ließ sich in der Haide
80Auf einem Stein nieder
81Und vergrub sein Gesicht in die Hände:
82"Es geht nicht mehr,
83Es geht wirklich nicht mehr;
84Brot brauch ich wie alle andern Menschen."
85Ein Zitronenfalter setzte sich
86Auf seinen Hut:
87Schaff dir doch Flügel an wie ich,
88Du dummer Mensch,
89Trinke Tau,
90Nähre dich mit Blumenstaub,
91Das kostet nichts.
92
93Hannibal, einäugig, auf dem Elefanten,
94Das Genie.
95Über ihn fort hastet
96Ein Adonis:
97Welch ein gewaltiges Geschöpf,
98Sein Fuß tritt die Erde tot.
99Er meinte den Elefanten,
100Den Punier hatte er übersehen.
101
102Nach Walhalla hatte sich
103Ein prächtiger Kaisermantel verirrt.
104Bald hier, bald dort schmückte er
105Das blonde Haar der Heldenbringerinnen.
106Dann sog er behaglich
107Am Metbecher Odins.
108Als aber die Guten anfingen,
109Sich untereinander zu boxen,
110Riß er entsetzt aus:
111Wie? Was? He? Keilerei also auch hier oben?
112
113Ein warmer Septembertag.
114In den Sonnenschein hinein haben
115sie ein schwindsüchtiges, todkrankes Mädchen getragen.
116 Ihre letzte Stunde schien gekommen.
117 Mit geschlossenen Augen
118lag sie, eingehüllt in Decken,
119halbbeschattet von einem Regenschirm,
120in einem Lehnstuhl vor dem Hause.
121 Plötzlich klingt ein lustiger Marsch.
122 Durch das Städtchen
123ziehen hellblaue Husaren zum Manöver.
124 Der junge, rotwangige Rittmeister,
125das Einglas im Auge,
126läßt vor der Schwadron sein Pferd tänzeln.
127Als er die Ärmste erblickt,
128werden seine Züge ernst.
129Mit der Hand winkt er den Trompetern, abzusetzen.
130Auch den beginnenden Gesang
131verhindert er.
132 Die Husaren, wenn sie,
133einer nach dem anderen,
134vorbeikommen, biegen sich im Sattel
135neugierig ein wenig nach der Seite,
136wo die Unglückliche schläft.
137Sie ahnen nicht,
138was es zu sehen gibt.
139Die treuen, frischen, lachenden Gesichter
140verändern sich in herzliches Mitgefühl.
141 Ein fuchsroter Falter
142tändelt über die nickenden
143Pferdeköpfe nach dem Siechenlager:
144Die spielt wohl Verstecken hinter ihrem Schirm?
145 Erst fern auf der Landstraße
146setzt die Musik wieder ein.
147Ganz schwach klingt sie zurück ins Städtchen.
148Das Mädchen öffnet groß die Augen.
149In den Wolken hört sie Violinen und Flöten.
150Und sie senkt das Haupt und ist bei Gott.

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