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Difference(s) between text #162174 and text #16590

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11„Jungfräulein, soll ich mit Euch geh'n Jungfräulein, soll ich mit euch gehn
22in Euren Rosengarten? in euren Rosengarten,
33Und da die roten Röslein steh'n, da wo die roten Röslein stehn,
44die feinen und die zarten! die feinen und die zarten,
55 und auch ein Baum der blühet
66Und auch ein Baum, der blühet, und seine Läublein wiegt,
77von Ästen ist er weit, und auch ein kühler Brunnen,
88und auch ein kühler Brunne, der grad darunter liegt.
99der auch darunter leit.“
1010 "In meinen Garten kannst du nicht
1111„Gut G'sell, darum mich beten hast, an diesem Morgen früh,
1212das kann und mag nicht sein, den Gartenschlüssel findst du nicht,
1313du wollest mir zertreten han er ist verborgen hie.
1414die liebsten Blümlein mein! Er liegt so wohl verschlossen,
1515 er liegt in guter Hut,
1616So kehr' nur wieder umhin der Knab darf feiner Lehre,
1717und geh' nur wieder heim! der mir den Gart'n auftut."
1818Der Knab' darf weiser Lehre,
1919der mir den Garten auftut!“ In meines Buhlen Garten
2020 da stehn der Blümlein viel,
2121Ich ward zu einem Stummen, wollt Gott sollt ich ih'r warten
2222vor Scham da stund ich rot; wohl, das wär mein Fug und Will,
2323bei allen meinen Tagen die roten Röslein brechen,
2424leid' ich nie größ're Not!denn es ist an der Zeit,
25ich hoff, ich wollt erwerben,
26die mir im Herzen leit.
27
28"Gut G'sell, darum mich beten hast,
29das kann und mag nicht sein,
30du würdest mir zertreten han,
31die liebsten Blümlein mein.
32So kehre nun von hinnen,
33und geh nun wied'rum heim,
34du brächst mich doch zu Schanden,
35fürwahr, das wär nicht fein."
36
37Dort hoch auf jenem Berge,
38da steht ein Mühlenrad,
39das mahlet nichts als Liebe,
40die Nacht bis an den Tag.
41Die Mühle ist zerbrochen,
42die Liebe hat ein End,
43so segn dich Gott, mein feines Lieb,
44jetzt fahr ich ins Elend.

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