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11Mit Lust tät ich ausreitenMit Lust tät ich ausreiten
22durch einen grünen Wald,Durch einen grünen Wald,
33Darin da hört ich singen,Darin da hört' ich singen
44drei Vögelein wohlgestalt.Drei Vög'lein wohlgestalt,
5Und sind es nicht drei Vögelein,
6So sind's drei Fräulein fein,
7Soll mir die Ein' nicht werden,
8So gilt's das Leben mein.
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610So sein es nit drei Vögelein,Die Abendstrahlen breiten
711es sein drei Fräulein fein.Das Goldnetz über'n Wald,
812Soll mir das ein nit werden,Und ihm entgegen streiten
913so gilt es das Leben mein.Die g'lein, daß es schallt.
14Ich stehe auf der Lauer,
15Ich harr' auf dunkle Nacht,
16Es hat der Abendschauer
17Ihr Herz wohl weich gemacht.
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1119Das erste heißet Ursulein,In's Jubelhorn ich stoße,
1220Das andre rbeleinDas Firmament wird klar,
1321Das dritt hat keinen Namen,Ich steige von dem Roße,
1422Das soll des gers sein.Und zählt' die gelschaar.
23Die Ein' ist schwarzbraun' Anne,
24Die Andre Bärbelein,
25Die Dritt' hat keinen Namen,
26Die soll mein eigen sein.
1527
1628Er nahm sie bei den Händen,Da drüben auf jenem Berge,
1729Bei ihrer schneeweißen Hand,Da steht der rote Mond,
1830Er hrts des Walds ein Ende,Hier hüben in diesem Thale,
1931Da er ein Hüttlein fand.Mein feines Liebchen wohnt.
2032Kehr dich Feinslieb herumme,
2133Da lagens beieinanderBeu ihm den rothen Mund,
2234bis in die dritte Stund'.Sonst ist die Nacht schon umme,
2335"Kehr' dich, schön's Lieb, herumb,Es schlägt schon an der Hund.
24beut mir dein'n roten Mund!"

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