by Georg Christian Dieffenbach (1822 - 1901)
Die Sternennacht
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Language: German (Deutsch)
Auf Erden ist es dunkel Und stille nah und fern; Am Himmel -- welch Gefunkel! Da schimmert Stern an Stern! Viel tausend Kerzen scheinen Im hellen Himmelssaal, Die großen und die kleinen-- Sie flimmern allzumal. Gott schläft und schlummert nimmer, Weil treu Er uns bewacht, Drum leuchtet Kerzenschimmer Hernieder durch die Nacht. Wenn dunkel es geworden Im hohen Himmelshaus, Dann schickt nach allen Orten Gott seine Engel aus. Ein jeder trägt in Händen Ein Sternenlicht voll Pracht,-- Bald sind an allen Enden Die Lichter angefacht. O welch ein Lichtgestrahle, O welch ein heller Schein Muß doch im Himmelssaale, Wenn hier es dunkelt, sein! O könnt ich doch dort oben Im lichten Glanze gehn, Um Gottes Thron mit Loben Sammt allen Engeln stehn! Einst schau ich all dieß Glänzen, Wenn mich die Engelein Auf ihren Händen tragen Zum Himmelsthor hinein!
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
Confirmed with Kinder-Lieder von G. Ch. Dieffenbach, Mainz: Verlag von C.G. Kunze, 1854, pages 84-85
Text Authorship:
- by Georg Christian Dieffenbach (1822 - 1901), "Die Sternennacht", appears in Kinder-Lieder, in 2. Lieder und Bilder aus der Natur, no. 80 [author's text checked 1 time against a primary source]
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