by Anonymous / Unidentified Author
An den Freund
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Language: German (Deutsch)
Wie würden mir die schönsten Freuden winken, In welches Meer von Wonne würd' ich sinken, Wie hätt' ich frischen Lebensmuth, Würd' ich gleich holden, sanften Himmels Chören, Von deinen Lippen diese Worte hören: Du bist mein Freund, ich bin dir gut. Es sollte niemals dich gereuen, Ich würde dir die reinste Treue weihen, Dann fliesse hin des Lebens Fluth, Geschworen sei's bei Gott dem ewig Wahren, Fest bleibt der Schwur nach vielen bangen Jahren: Du warst mein Freund, ich bin dir gut. Die Vorsicht mag in meinem ganzen Leben, Mir nichts an Glück und anderm Wohlsein geben, Wenn sie nur Dir stets Gutes thut, Und meinen Tod mag einst kein Mensch beklagen, Könnt' ich nur dann noch einmal von dir sagen: Er war mein Freund, ich war ihm gut.
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Research team for this page: Emily Ezust [Administrator] , Melanie Trumbull , Johann Winkler
Note: the final stanza resembles the final stanza of J. M. Dreyer's An Gustave.
Text Authorship:
- by Anonymous / Unidentified Author [author's text not yet checked against a primary source]
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This text was added to the website: 2017-09-23
Line count: 18
Word count: 138