by Hermann von Lingg (1820 - 1905)
So selig zu plaudern, daß Stunden
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Language: German (Deutsch)
So selig zu plaudern, daß Stunden Wie Träume vergehn, Wie rasch dann die Zeit entschwunden, Am Dunkeln der Kerze nur sehn, Das ist's, was so traulich uns macht Die sausende, brausende Winternacht. Zu plaudern und wieder versunken In uns allein, Von innerster Wonne trunken, Vertieft in Gedanken sein, Das ist's, was zum Frühling uns macht Die sausende, brausende Winternacht. Zu scheiden, das Hausthor entriegeln, Und scheidend das Glück Mit einem Kusse besiegeln, Ein Gruß noch, ein Wink noch zurück! Lebt wohl, o Stunden, so selig verbracht In der sausenden, brausenden Winternacht!
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View text with all available footnotesConfirmed with Hermann von Lingg, Gedichte, dritter Band, Stuttgart: J. G. Cotta'sche Buchhandlung, 1870. Appears in Buch der Liebe, no. 13, page 102.
Text Authorship:
- by Hermann von Lingg (1820 - 1905), no title, appears in Gedichte, in Buch der Liebe, no. 13, Stuttgart: J. G. Cotta'sche Buchhandlung, first published 1870 [author's text checked 1 time against a primary source]
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This text was added to the website: 2019-06-27
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