by Albert Zeller (1804 - 1877)
Meine Heerde will ich weiden"
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Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
"Meine Heerde will ich weiden" Hast du Herr zu uns gesprochen, Und du hast zu keinen Zeiten Je dein heilig Wort gebrochen. Wie ein treuer Hirte gehet, Willst du gehn mit deinen Schafen, Der zu ihren Seiten stehet, Ob sie wachen, ob sie schlafen. Und die Lämmer willst du sammeln In den starken Liebesarmen; Wenn sie ihre Wünsche stammeln, Herzlich ihrer dich erbarmen; Willst sie in dem Busen tragen Die Verlassenen, die Kleinen; Wenn sie um die Mütter klagen, Sie in deinem Schooß vereinen. Und die Mütter willst du führen Als der ewig treue Hirte, Jung und Alt, und milde rühren, Was sich nur von dir verirrte; Locken, rufen, heilen, pflegen, Was sie mögen nur bedürfen, Daß sie aus dem Quell voll Segen Stündlich neue Labung schlürfen. Guter Hirte sonder Gleichen Sollten wir dir nicht vertrauen? Willst du uns doch Alles reichen Gern auf deines Lebens Auen: Ja, in deine treuen Hände, Seien Alle wir empfohlen, Und zu deiner Wege Ende Wirst du Lämmer, Mütter holen.
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View text with all available footnotesConfirmed with Lieder des Leids von Albert Zeller, Fünfte stark vermehrte Auflage, Berlin: Druck und Verlag von Georg Reimer, 1865, pages 136-137.
Note: There are three manuscript versions of Lang setting of this text.
Text Authorship:
- by Albert Zeller (1804 - 1877), no title, appears in Lieder des Leids, no. 66 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2016-12-14
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