by (Karl) Wilhelm Osterwald (1820 - 1887)
Die Harrende
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Language: German (Deutsch)
Hör' ich ein Vöglein singen, So stimm' ich sacht mit ein, Und hätt' ich seine Schwingen, Ich bliebe nicht allein. Er hat mir nicht versprochen Die frohe Wiederkehr; Doch sagt mein Herzenspochen, Er bleibt nicht lange mehr. Das ist ein Blüh'n und Prangen, Da draussen in der Welt, Als wäre nun alles Bangen Auf ewig eingestellt. In's Herz wie Lenzgeläute Zieht lachend die Hoffnung ein: Noch heute wird er, noch heute In meinen Armen sein.
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Confirmed with Gedichte von Wilhelm Osterwald, Dritte umgearbeitete und vermehrte Auflage, Leipzig, Verlag von F. G. C. Leuckart (Constantin Sander), 1873, page 30.
Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
Confirmed with Gedichte von Wilhelm Osterwald, Dritte umgearbeitete und vermehrte Auflage, Leipzig, Verlag von F. G. C. Leuckart (Constantin Sander), 1873, page 30.
Text Authorship:
- by (Karl) Wilhelm Osterwald (1820 - 1887), "Die Harrende", appears in Gedichte, in 1. Erstes Buch: Lieder, no. 27 [author's text checked 1 time against a primary source]
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Word count: 77