by Wilhelm Floto (1812 - 1869)
Nie kann ich dein vergessen
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Language: German (Deutsch)
Nie kann ich dein vergessen, Du warst doch einmal mein! Ich habe dich besessen So ganz, so ganz allein. Wo du magst immer säumen, Ich sag' es freudig mir: Du darfst ja träumen, Ja, träumen still von ihr. Und magst du auch verhöhnen Das Herz, das treu dich liebt, Es wird sich d'ran gewöhnen, Es blutet, und vergiebt. Dem Vöglein in den Bäumen, Dem klagt es nur von dir Und spricht: doch darf ich träumen, Ja, träumen still von ihr. Und lieg' ich einst im Grabe So starr, so kalt wie Eis, Fest halt' ich was ich habe, Die Liebe glühend heiß; Die spricht in allen Räumen Das süsse Wort zu mir: Getrost! du darfst ja träumen, Ja, träumen still von ihr.
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Text Authorship:
- by Wilhelm Floto (1812 - 1869) [author's text not yet checked against a primary source]
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