by Paul Remer (1867 - 1943)
Herbstgang
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Nebel trauern über dem See, Kranich ruf aus dunkler Höh! Bleich die Sonne und grau die Welt, nirgends ein Glück, daß Treue hält. Leisen Schrittes mir zur Seit' wandelt allein Frau Herzeleid. Trägt ein nebelgrau Gewand, welke Blumen in der Hand. Tief in die Ferne ihr Auge sinnt - ach, wie gleicht sie dir, mein Kind! Hat dein Auge so dunkelklar, hat dein nachtblau Lockenhaar. Hat auch deinen seligen Mund, der mein Herz geküßt so wund... leise klopft mein Herz dazu: "Du mein liebes Unglück, du!"
View text with all available footnotes
Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
Text Authorship:
- by Paul Remer (1867 - 1943) [author's text not yet checked against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this text: Emily Ezust [Administrator]
This text was added to the website between May 1995 and September 2003.
Line count: 16
Word count: 87