by Eduard Hobein (1817 - 1882)
Am Ufer hin und wieder
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Language: German (Deutsch)
Am Ufer hin und wieder Fahr' ich vorbei an Liebchens Haus. Es tönen meine Lieder In's weite Meer hinaus. Die Woge hüpft und rollt So frisch im Sonnengold, O komm', Marie, ich warte dein, Der Abend winkt uns mild, Und meinem Glück fehlst du allein, Du liebes Engelsbild! Vom Kuß im Abendgolde Soll dir die Wang' geröthet sein, Bist du mit mir, o Holde, Im stillen Meer allein. Der Sehnsucht flehend Wort Tönt leise, leise fort. O komm', Marie, ich warte dein, Der Abend winkt uns mild, Und meinem Glück fehlst du allein, Du liebes Engelsbild! Und über'm Kahn dort oben Wölbt uns des Himmels blaues Dach, Von Dämmerlich umwoben, Ein stilles Brautgemach. Es lauscht am Himmel fern Schon hie und da ein Stern. O komm', Marie, ich warte dein, Der Abend winkt uns mild, Und meinem Glück fehlst du allein, Du liebes Engelsbild!
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View text with all available footnotesConfirmed with Eduard Hobein, Gedichte, Hamburg: Perthes-Besser & Mauke, 1863, pages 120 - 121.
Text Authorship:
- by Eduard Hobein (1817 - 1882), "Schiffers Abendlied", appears in Gedichte [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Melanie Trumbull
This text was added to the website: 2021-09-23
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Word count: 145