by Johanna Wolff (1858 - 1943), as Johanna Wolff-Hamburg
Schwebenden Fußes
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Language: German (Deutsch)
Nie war der Frühlung so schön und das herrliche Leben so voll Zauber und Duft. Meiner singenden Seele liebliche Leichtigkeit, wer erlöste dich so? Wie ein Vöglein gleitest du weiß beschwingt durch ruhendes Ätherblau. Entsank wohl ein Tropfen überfließender Fülle, Weltseele, dir? Entzücken, leuchtendes, dich senden die Götter schlafenden Lieblingen lächelnd zu. Früh, wenn der Schlummer entweicht, lichtgebadet heben sie das Haupt, alle Morgensonnen um sich her. Nie war der Frühling so schön und das herrliche Leben so voll Zauber und Duft! Schwebenden Fußes schreit' ich über dunkles Gewölk, als über rot blühende Rosen der Freude!
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- by Johanna Wolff (1858 - 1943), as Johanna Wolff-Hamburg, "Schwebenden Fußes" [author's text checked 1 time against a primary source]
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