by Ludwig August Frankl (1810 - 1894)
Das Meer liegt glatt und atmet kaum
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Language: German (Deutsch)
Das Meer liegt glatt und atmet kaum In heißer Sonnenglut, Nur meine Barke weckt den Schaum Der bläulich hellen Flut. Sonst ist es still, kein Windeshauch, Kein ferner Ruderschlag; Denn Wind und Wellen feiern auch Der Ruhe heil'gen Tag. Vom Felseneiland bläulich fern Schaut still ein Kirchlein her, Das kündet jetzt den Dienst des Herrn Mit Glockenklang in's Meer. In seinem Kahn der Fischer kniet In frommer Andachtsruh, Des Meeres fromme Welle zieht Dem Felseneiland zu. Der Kahn, den jetzt kein Ruder schwenkt, Der folgt demselben Drang, Die Wolke selbst zum Felsen lenkt — Tut das im Meer der Klang?
L. Keller sets stanzas 1-4
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- by Ludwig August Frankl (1810 - 1894), "Sonntag auf dem Meere" [author's text checked 1 time against a primary source]
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Researcher for this page: Johann Winkler
This text was added to the website: 2023-05-12
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