by Theodor Storm (1817 - 1888)
Wie liegt im Mondenlichte
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Language: German (Deutsch)
Wie liegt im Mondenlichte Begraben nun die Welt; Wie selig ist der Friede, Der sie umfangen hält! Die Winde müssen schweigen, So sanft ist dieser Schein; Sie säuseln nur und weben Und schlafen endlich ein. Und was in Tagesgluten Zur Blüte nicht erwacht, Es öffnet seine Kelche Und duftet in die Nacht. Wie bin ich solchen Friedens Seit lange nicht gewohnt! Sei du in meinem Leben Der liebevolle Mond!
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View text with all available footnotesConfirmed with Theodor Storm, Gesammelte Werke in vier Bänden, herausgegeben und eingeleitet von Walter Herrmann. Erster Band. Gedichte / Erzählungen, Verlag von Philipp Reclam jun., Leipzig, 1895, page 47.
Note: in the Wallnöfer autograph there is a typo in stanza 4, line 3, word 3 ("Seit" instead of "Sei")
Text Authorship:
- by Theodor Storm (1817 - 1888), "Mondlicht" [author's text checked 1 time against a primary source]
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