by Julius Wolff (1834 - 1910)
Immer schaust du in die Ferne
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Language: German (Deutsch)
Immer schaust du in die Ferne, wie die Wolken flieh'n, wie am Himmel goldne Sterne, ihre Bahnen zieh'n! Und die hohen Gipfel locken dich bergauf, bergab. Knabe mit den braunen Locken, nahmst den Wanderstab. Hat ja nimmer dich gelitten in des Vaters Haus; stürmtest fort mit raschen Schritten, an dem Hut den Strauß. Sprachst zu mir beim Hände drücken: "Kind, die Welt ist weit!" und ich gab dir bis zur Brücken, weinend das Geleit. Rosen hab' ich dir gebrochen, wie der Dorn auch sticht, was beim Abschied du versprochen, o vergiß es nicht! Ach, verweht sind Wort und Lieder und verrauscht das Glück. Brauner Knabe, kehrst du wieder an mein Herz zurück?
F. Sieber sets stanzas 1-5
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View text with all available footnotesConfirmed with Der Rattenfänger von Hameln. Eine Aventuire von Julius Wolff, Berlin, 1887.
Text Authorship:
- by Julius Wolff (1834 - 1910), no title, appears in Der Rattenfänger von Hameln: Eine Aventiure, first published 1876 [author's text checked 1 time against a primary source]
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