by Carl (Theodor) Weitbrecht (1847 - 1904)
Wo die Fluten leise ziehen
NOTE: the footnotes have been removed from this text; return to general view
Language: German (Deutsch)
Our translations: ENG
Wo die Fluten leise ziehen Und der Wald vom Berge rauscht, Hab' den alten Melodien Lang und einsam ich gelauscht. Manche halb verklungne Weise Schlug mir wieder an das Ohr, Aus den Fluten tauchte leise Manch ein liebe Bild hervor. Und dein Antlitz, schön vor allen, Kam mir sacht emporgetaucht, Und die Luft begann zu wallen Wie von Lieb und Lenz durchhaucht. Und vom Walde kam ein Grüßen Weich und mild, als sängest du Wieder mir mit deiner süßen Stimme jedes Leid zur Ruh!
J. Lang sets stanza 1
About the headline (FAQ)
View text with all available footnotesConfirmed with: Gesammelte Gedichte von Carl Weitbrecht, Stuttgart: Verlag von Adolf Bonz & Comp., 1903, page 14.
Text Authorship:
- by Carl (Theodor) Weitbrecht (1847 - 1904), no title, written 1871, appears in Jugendstimmungen, in Liebesklänge, no. 3 [author's text checked 1 time against a primary source]
Go to the general view
Researcher for this page: Sharon Krebs [Senior Associate Editor]
This text was added to the website: 2023-03-21
Line count: 16
Word count: 85